Unsere alltagssprachlichen Mittel, mit denen wir auf den eigenen Sprachgebrauch reflektieren, geben Aufschlu? dar?ber, woran sich halten zu m?ssen kommunikativ Handelnde glauben. Mit der Verwendung diktumscharakterisierender Ausdr?cke wird angezeigt, da? das, was gesagt oder wie es gesagt wird, in verschiedener Hinsicht h?tte anders gesagt werden m?ssen. Das Bemerkenswerte: Diejenigen Aspekte, die mit den unterschiedlichen diktumscharakterisierenden Ausdr?cken thematisiert werden, sind im wesentlichen die Aspekte, die in den Griceschen Konversationsmaximen zum Ausdruck kommen. Die meisten Diktumscharakterisierungen k?nnen als Bezugnahme auf eine dieser Maximen bestimmt werden. Vollst?ndig erfa?t werden kann das sprachliche Ph?nomen des reflexiven Sprachgebrauchs jedoch erst vor dem Hintergrund eines erweiterten Maximenkatalogs. Insofern diktumscharakterisierende Ausdr?cke die Maximen best?tigen, nach denen sie zustande kommen, kann die 'Existenz' dieser Maximen, insbesondere deren Wirksamkeit diesseits konversationaler Implikaturen, systematisch nachgewiesen werden.Einleitung - Kommunikatives Handeln - Metakommunikation - Diktumscharakterisierung - Diktumscharakterisierung als Sprechakt? - Diktumscharakterisierung aus Gricescher Sicht - Diktumscharakterisierung in der Illokutionslogik - Einzelanalysen - Diktumscharakterisierungen ?ber die Gricesche Sicht hinaus - Schlu?betrachtung.Dr. J?rg Hagemann ist wissenschaftlicher Assistent am Germanistischen Seminar der Universit?t Hamburg.Formen reflektierten SprachgebrauchsSpringer Book Archives