Karl Mannheim gilt zu Recht als einer der bedeutendsten Soziologen und Theoretiker der gesellschaftlichen Planung des 20. Jahrhunderts. Seine weit verbreitete Zurechnung zur modernen Wissenssoziologie hat dazu gef?hrt, dass einige seiner wichtigsten Arbeiten, die er im Zeitraum von 1921-1930 geschrieben hat, an den Rand gedr?ngt beziehungsweise schlichtweg vergessen worden sind. Dazu z?hlt zum einen sein in der Tradition der geisteswissenschaftlichen Hermeneutik von Wilhelm Dilthey stehender Aufsatz Beitr?ge zur Theorie der Weltanschauungsinterpretation von 1921-22 sowie sein bis heute weitgehend ignorierter Aufsatz ?ber das Wesen und die Bedeutung des wirtschaftlichen Erfolgsstrebens von 1930. Der vorliegende Band macht deutlich, dass das wissenssoziologische Werk von Karl Mannheim als integraler Bestandteil eines umfassenderen kultursoziologischen Forschungsprogramms verstanden werden muss.Theorie der Weltanschauungs-Interpretation.- Ideologische und soziologische Interpretation der geistigen Gebilde.- Die Bedeutung der Konkurrenz im Gebiete des Geistigen.- Das Problem der Generationen.- ?ber das Wesen und die Bedeutung des wirtschaftlichen Erfolgsstrebens.
Der Autor
Karl Mannheim (1893-1947) war ein bedeutender ungarisch-deutscher Kulturwissenschaftler und Soziologe mit internationaler Ausstrahlung. Er gilt zusammen mit Max Scheler als Begr?nder der modernen Wissenssoziologie.
Die Herausgeber
Prof. Dr. Amalia Barboza ist Professorin f?r k?nstlerische Forschung an der Kunstuniversit?t in Linz.
Prof. Dr. Klaus Lichtblau lehrte bis Fr?hjahr 2017 Soziologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universit?t in Frankfurt am Main.
Karl Mannheim gilt zu Recht als einer der bedeutendsten Soziologen und Theoretiker der gesellschaftlichenl3.