Notes: Brand New Item. Not shipped to AK, HI, APO, FPO, AE.
Diese Publikation ist dem Schulschw?nzen, dem unerlaubten Fernbleiben von der Schule, gewidmet. Die Wissenschaft spricht dabei von ?Schulabsentismus?. Unter diesem Begriff subsumieren sich viele verschiedene Formen von Schul- senz: Schulverweigerung, das Zur?ckhalten des Kindes durch die Eltern, das Schw?nzen einzelner Lektionen oder das Fehlen mehrerer Tage oder Wochen inklusive dessen gelegentliche Legitimation durch ein Arztzeugnis. Den Sch- schw?nzern nehmen sich neuerdings insbesondere die Medien an. Sie behaupten, dass die Zahl der Schulschw?nzer riesig sei, viele von ihnen in die Kriminalit?t abdriften w?rden und Schulabsentismus damit ein direkter Weg ins Abseits sei. Solche Behauptungen entbehren zwar weitgehend der Objektivit?t. Trotzdem gelingt ihnen zweierlei: erstens tragen sie dazu bei, das ?ffentliche Bewusstsein f?r diese bislang wenig beachtete Problematik zu sch?rfen; zweitens liefern sie einen Beitrag dazu, das Tabu zu brechen und das Ph?nomen des Schulschw- zens nicht mehr zu verschweigen. Richtig ist, dass Schulschw?nzen ein oftmals untersch?tztes, zumindest - doch ein falsch eingesch?tztes jugendspezifisches Auftreten darstellt. Weder in den Schulen noch in den Bildungsverwaltungen wird es als Problem wahr- nommen oder offen diskutiert, und auch Eltern scheinen es ?ber weite Strecken als legitimes Verhalten zu akzeptieren und wie wir noch sehen werden, manchmal sogar zu unterst?tzen. Viele Schulen verstecken sich auch oft hinter der formalen Schulordnung und hinter der Funktionalit?t ihrer Institution. Diese Publikation liefert den empirischen Beweis f?r die Tatsache, dass Sch?ler/innen die Schulpr?senz bei weitem nicht so ernst nehmen, wie wir uns dies w?nschen w?rden. Das vorliegende Buch beantwortet folgende Fragen:Einleitung: Schulabsentismus als neue p?dagogische Herausforderung.- Theoretische Grundlagen und Forschungsstand.- Die Untersuchung.- Resultate der Schulleiterinterviews.- Schulabsentismus aus der Sicht der Sch?lerinnen und Sch?lĵ