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Seit l?ngerem und mit wachsendem Nachdruck wird f?r die Raumplanung ein ?bergang vom Denken in Zust?nden zu einem Denken in Prozessen gefordert. Die Eigendynamik der Gesellschaftsprozesse und das Ph?nomen der allgemeinen Beschleunigung lassen es immer abwegiger erscheinen, dass die r?umliche P- nung an der Gewohnheit festh?lt, ihren Gegenstand durch die einfache Geg- ?berstellung eines momentanen Ist-Zustandes und eines k?nftigen Soll- Zustandes zu repr?sentieren. Der r?umliche und der zeitliche Bezug sind f?r die Raumplanung von gleich wesentlicher Bedeutung. Es kann nicht dabei bleiben, dass der grunds?tzlich prozessuale Charakter des Gebildes Stadt und dessen grunds?tzlich dynamische Natur vernachl?ssigt werden. Allerdings erweist sich der ?bergang vom Denken in Zust?nden zum D- ken in Prozessen nun eben auch schwieriger als erwartet. Die Einbeziehung der zeitlichen Dimension multipliziert die Zust?nde, die es zu betrachten gilt, Sie bringt es mit sich, dass die Komplexit?t der Beschreibung f?rmlich explodiert. Diese Zunahme der Komplexit?t ist kontraproduktiv, denn wir k?nnen die Wi- lichkeit nur im Rahmen unserer kognitiven M?glichkeiten fassen. Wir k?nnen nur planen, wenn wir die ?berkomplexe Wirklichkeit durch Modelle beschr- ben, die wir intellektuell durchschauen. Deshalb gilt der Grundsatz, dass wir entweder einfache oder gar keine brauchbaren Modelle haben.Theorien und Methoden.- Wege, Graphen und Verkehr.- Bodenmarkt und Standortwahl.- Residentielle Segregation.- Wachstumsmodell urbaner Strukturen.- Bewertung und Ausblick.Dr. Reinhard K?nig ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur f?r Informatik in der Architektur an der Bauhaus-Universit?t Weimar.Eine sinnvolle Stadtplanung ist erst dann m?glich, wenn man zumindest im Modell versteht, wie eine Stadt mit ihren komplexen verwobenen Vorg?ngen im Wesentlichen funktioniert. Wie lassen sich r?umliche, soziale und ?konomische Prinzipien sowie deren Wechselwirkungen abbilden und mit welchen Metlµ