Die M?glichkeit einer Konvergenz des Guten und Sch?nen, von Anmut und Politik, von ?sthetik und Staat bildet die erkenntnisleitende Fragestellung vorliegenden Sammelbandes.Staatskalokagathie: ?sthetische Ann?herungen an Staat und Politik.- Kalokagathie: Begriff, Ideen und Wirkungsgeschichte.- Staatskultur in Deutschland: M?glichkeit und Perspektiven.- Musik als ,Ethos Politikon: Musikp?dagogische Utopien in staatstheoretischer Absicht.- ?sthetik des politischen Raumes: Selbstverst?ndnis des Staates im Spiegel der ?ffentlichen Bauten.- Utopie und Staats?sthetik: Das russische Beispiel in der ersten H?lfte des 20. Jahrhunderts.- Ausbruch aus dem Elfenbeinturm: Pl?doyer f?r eine neue Auftragskunst.- Mikrokosmos und Makrokosmos: Der menschliche K?rper als staatstheoretisches Modell.- Das Land ohne Gesicht: Gestaltungsarmut und Formenlosigkeit der deutschen Republik.- Autorenverzeichnis.Kann die ?sthetische Selbstdarstellung des Staates ein Indikator f?r die G?te der Politik sein?Professor Dr. Otto Depenheuer ist Inhaber des Lehrstuhls f?r Allgemeine Staatslehre, ?ffentliches Recht und Rechtsphilosophie der Universit?t zu K?ln.Die M?glichkeit einer Konvergenz des Guten und Sch?nen, von Anmut und Politik, von ?sthetik und Staat bildet die Fragestellung des Sammelbandes. Ankn?pfend an die platonische Begriffsbildung der Kalokagathie ( Sch?ngute ) wird seit dem 19. Jahrhundert diskutiert, inwieweit ?sthetischen Kategorien Aussagekraft auch f?r Politik und Staat zukommt. Dies greift ?ber die notwendige Staatssymbolik und deren ?sthetik hinaus: ?sthetische Kategorien machen den Staat sinnlich wahrnehmbar, erm?glichen Identifikation und st?rken das Gemeinschaftsgef?hl der Staatsb?rger. Doch die gro?en Ideen des Staates - Verfassung und Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie, Rechtsstaat und Menschenw?rde - sind vermeintlich ?sthetisch zu trivial , als dass man mit ihnen Kunst machen k?nnte. Die Beitr?ge analysieren, ob die ?sthetische Selbstdarstellung des Staates auch eil3"