Wie entstehen staatliche Institutionen? Diese Frage wird am Beispiel der Kreisgebietsreform und der Regionalplanung in den Bundesl?ndern Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt untersucht. Die Untersuchung zeigt, dass der Institutionentransfer erhebliche Gestaltungsspielr?ume freisetzte, die vor allem auf die transferierten f?derativen Strukturen zur?ckzuf?hren waren. Es wird ein anschauliches Bild vermittelt, wie diese Spielr?ume von Auseinandersetzungen ?ber unterschiedliche Ideen bestimmt wurden.Einleitung - Zur Entwicklung eines Analyserahmens - Institutionelle und ideelle Rahmenbedingungen des Einigungsprozesses - Staatliche Institutionenbildung in Brandenburg - Staatliche Institutionenbildung in Sachsen - Staatliche Institutionenbildung in Sachsen-Anhalt - Systematische Interpretation der Institutionenbildungsprozesse in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt - LiteraturWie bilden sich neue Institutionen? - Das Beispiel Deutsche EinheitStephanie Reulen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Innenpolitik und ?ffentliche Verwaltung der Universit?t Konstanz.Wie entstehen staatliche Institutionen? Diese Frage wird am Beispiel der Kreisgebietsreform und der Regionalplanung in den drei Bundesl?ndern Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt untersucht. Wer nachlesen m?chte wie es eigentlich gewesen ist bei der Neubildung staatlicher Strukturen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, erh?lt einen plastischen Eindruck dieses verwaltungsgeschichtlichen Geschehens. Deutlich wird, dass das Konzept des Institutionentransfers zwar eine nicht geringe Erkl?rungskraft besitzt, dass sich aber zwischen dem so oft beschworenen ?berst?lpen fertiger westdeutscher L?sungen und endogenen Anpassungsprozessen eine breite Palette von Variationsm?glichkeiten auftat. Die Vielfalt an organisatorischen L?sungen ergab sich aus komplexen Interaktionsprozessen zwischen Akteursgruppen, die in ihren strategischen Orientierungen h?ufig nicht hochgradig determiniert waren. Die verwaltungspol£!