Ausgehend von Adornos paradigmatischem Satz Bildung ist nichts anderes als Kultur nach der Seite ihrer subjektiven Aneignung, untersucht dieser Band die Wechselwirkung zwischen Subjekt- und Kulturbildung. Analysiert wird, welchen manifesten und latenten Logiken die Diskurskarriere der Standardisierungssemantik und begleitende Leitbegriffe wie Kompetenz, Skills und Strategie folgt. Kritisch hinterfragt wird, welche paradigmatischen Modellvorstellungen wie Bildungsideale und -utopien, Lehr- und Lernkonzepte durch Bildungsstandards (re)produziert werden und welche Schlie?ungstendenzen damit einhergehen. Reflexiv durchdrungen wird, wie sich der ?ber Bildungsstandards implementierte kulturelle Zugriff auf das Subjekt auswirkt, dadurch aktiv aneignende Formen der Subjektkonstituierung nachhaltig ver?ndert und das Soziale aush?hlt.Fest-Stellungen: Zur prek?ren Reflexivit?t von Bildungs- und Kulturpraxen - Standard und Risiko: Subjekte im Zwang zur Selbstabrichtung - Zur kultursoziologischen Auseinandersetzung mit Standardisierungspraxen im Prekariat - Standard-Ethik: Risikovermeidung durch deliberative Prozesse? - Zur bildungsphilosophischen Auseinandersetzung mit Standardisierungsdiskursen - Biomacht und kulturelle Standardisierungsprozesse: Zur habituellen K?rperformung u.a.Wie wirken sich Bildungsstandards aus? Dr. Regina Klein ist Professorin f?r Gesundheits- und Pflegesoziologie an der Fachhochschule K?rnten. Dr. Susanne Dungs Professorin f?r Soziale Arbeit an der Fachhochschule K?rnten.Ausgehend von Adornos paradigmatischem Satz Bildung ist nichts anderes als Kultur nach der Seite ihrer subjektiven Aneignung, untersucht dieser Band die Wechselwirkung zwischen Subjekt- und Kulturbildung. Analysiert wird, welchen manifesten und latenten Logiken die Diskurskarriere der Standardisierungssemantik und begleitende Leitbegriffe wie Kompetenz, Skills und Strategie folgt. Kritisch hinterfragt wird, welche paradigmatischen Modellvorstellungen wie BildungsilÚ