F?r ein umfassendes Verst?ndnis von Therapiemotivation erscheint eine Aufspaltung des Konstrukts und die ?bernahme einer proze?- und st?rungsspezifischen Perspektive notwendig. Auf der Basis eines kritischen ?berblicks ?ber verschiedene Forschungstraditionen wird ein deskriptives Modell der Therapiemotivation im therapeutischen Proze? entworfen, das motivationale Prozesse und die sie bestimmenden Einflu?faktoren vom Entstehen des Bed?rfnisses nach professioneller Hilfe bis zum Beenden der Therapie beschreibt. Ausschlaggebend f?r die Entstehung von Leidensdruck und der Motivation, professionelle Hilfe aufzusuchen, sind kognitive Bewertungsprozesse bez?glich der durch eine St?rung erlebten Hilflosigkeit, Normabweichung und Behinderung sowie die Zuversicht, da? eine Psychotherapie Hilfe bei der St?rungsbew?ltigung leisten kann. In Form einer Post-hoc-Feldstudie an ambulanten Patienten mit unterschiedlichen psychischen Problemen werden St?rungsspezifit?t, Proze?verl?ufe und Einflu? dieser Therapiemotivations-Komponenten sowie volitionaler Faktoren auf das therapeutische Basisverhalten der Patienten und den Therapieerfolg analysiert.Motivation im therapeutischen Proze? - Fragestellungen und Hypothesen - Durchf?hrung der Untersuchung - Ergebnisse und Diskussion - Zusammenfassende Diskussion - Zusammenfassung - Anhang.Dr. Andreas Veith ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl f?r Klinische Psychologie und im Zentrum f?r Psychotherapie der Ruhr-Universit?t Bochum sowie Gesch?ftsf?hrer des Weiterbildenden Studiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie.Solide Untersuchung im Bereich der Therapieproze?forschungSpringer Book Archives