Selbstvergewisserung und Selbstbeschreibung moderner Gesellschaften werden angesichts einer radikalen Pluralit?t und Un?bersichtlichkeit von hochgradig differenten Wissensformen, Handlungsmustern und Orientierungssystemen zunehmend prek?rer. Der gesellschaftstheoretische Diskurs reagiert auf die postmoderne Herausforderung, indem er reflexiv wird, seine eigene Tradition proklematisiert, etablierte Paradigma in Frage stellt und nach neuer Traditionsaneignung und neuen Wegen des Denkens sucht. Die in diesem Band versammelten Beitr?ge verstehen sich als Teil dieser Suchbewegung. Im Zentrum der Er?rterungen stehen die Gegenwartsdiagnosen von Horkheimer, Adorno, Habermas und Weber.Fragw?rdige Umgangsformen. J?rgen Habermas und das vernunftkritische Erbe der ?lteren Kritischen Theorie.- Mit der Axt der Vernunft. Mythos und Vernunftkritik in der Kritischen Theorie.- Herrschaft und Naturaneignung in der Dialektik der Aufkl?rung.- ?berleben im stahlharten Geh?use. Eine h?ufig ?bersehene Seite der Pers?nlichkeitsethik Max Webers.- Geld, Macht und die verlorene Unschuld der Lebenswelt. Ungel?ste Probleme der Kolonialisierungsthese von J?rgen Habermas.- Habermas, Lyotard und die Suche nach dem ausgeschlossenen Dritten.- ?ber die Autoren.Springer Book Archives