Lange bevor Soziologen und Verhaltensforscher es nachwiesen, wusste man, wie stark Zeit und Milieu die Entwicklung des Menschen beeinflussen. Doch statt von Milieu und Zeit spricht man heutzutage meistens von Gesellschaft. Und Soziologie - ein vieldeutiger Ausdruck - bedeutet w?rtlich ?bersetzt, die kundige Rede (logos) ?ber den Gef?hrten (socius): Sie gibt Auskunft ?ber den Menschen als Gef?hrten anderer Menschen.
In ihrem neuen Buch betreiben Alfred Bellbaum und Robert Hettlage eine Selbstvergewisserung der Soziologie an ihrem Ursprungsort: dem Alltag und dem allt?glichen Umgang der Menschen miteinander.
Themenbereiche: Die Grundordnung des Tages.- Die Organisation von Begegnungen N?he und Distanz.- Die soziale Kontrolle riskanter Selbstent?u?erungen.- Grenzerfahrungen und Grenzzust?nde
Dr. Alfred Bellebaum ist Professor f?r Soziologie (em.) an der Universit?t Koblenz-Landau und Honorarprofessor an der Universit?t Bonn.
Dr. Dr. Robert Hettlage ist Professor f?r Soziologie (em.) an der Universit?t Regensburg.
Lange bevor Soziologen und Verhaltensforscher es nachwiesen, wusste man, wie stark Zeit und Milieu die Entwicklung des Menschen beeinflussen. Doch statt von Milieu und Zeit spricht man heutzutage meistens von Gesellschaft. Und Soziologie - ein vieldeutiger Ausdruck - bedeutet w?rtlich ?bersetzt, die kundige Rede (logos) ?ber den Gef?hrten (socius): Sie gibt Auskunft ?ber den Menschen als Gef?hrten anderer Menschen. Im vorliegenden Band geht es den Autoren um eine Art von Selbstvergewisserung der Soziologie an ihrem Ursprungsort: dem allt?glichen Umgang der Menschen untereinander. Das beginnt schon mit der morgendlichen Kontaktaufnahme mit sich selbst und der Umwelt und offenbart sich in situationsgerechten Gef?hlen und vielf?ltigen Kontakten mit transzendenten Anderswelten. Menschen unterliegen zahlreichen Abh?ngigkeiten ihrer sozialen Umwelt die sie zweifelsohne auch ver?ndern k?nnen.