Die Realit?t und der Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus haben eine Einsicht best?tigt, deren Richtigkeit schon zu Beginn dieses gro?en Experiments h?tte au?er Zweifel stehen m?ssen: Je selbstkritischer die Vernunft, insbesondere die wissenschaftliche Vernunft, sich ihrer M?glichkeiten und Grenzen versichert, desto absurder erscheint die Vorstellung, eine durchgreifende Verwissenschaftlichung aller Erfahrungs- und Lebensbereiche werde ganz unvermeidlich das Reich der Wahrheit, der Freiheit und der Gerechtigkeit herauff?hren. Nicht durchsichtig vern?nftige Verh?ltnisse (K. Marx), sondern die Zerst?rung der Voraussetzungen allen vern?nftigen, freien Handelns und die Selbstzerst?rung der Vernunft und der Wissenschaften sind die notwendige Konsequenz einer solchen Vorstellung. Das - mehr oder minder klare - Bewu?tsein dieser unaufhebbaren Vernunft-Dialektik ist keine post-moderne Errungenschaft, sondern die bestimmende Triebkraft der Moderne.Zur Einf?hrung.- Erster Teil.- I Die Entzauberung der Welt.- II Die Soziologie und die Aufhebung der Philosophie.- III Kant und die Kritik der soziologischen Vernunft.- Zweiter Teil.- IV Aufkl?rung ?ber Arbeit. Bemerkungen und Reflexionen ?ber Christian Jacob Kraus.- V Wider den Universaldespotismus des Geldes: Adam M?llers Kritik der Politischen ?konomie.- VI Wiederverzauberung der Welt?.- VII Instrumentelle Vernunft und romantisches Bewu?tsein. Eine These.- VIII Gedankliche Radikalit?t und gesellschaftliche Macht.- IX ?ber die Irreversibilit?t des okzidentalen Rationalisierungsprozesses.- X Antinomien der Moderne.- XI Die moderne europ?ische Kultur und die Grenzen der Globalisierung.- XII Kulturelle Kristallisation, post-histoire und Postmoderne.- XIII Der Fortschritt und der Tod.- Exkurs Beisichselbstsein. ?ber die deutsche Gem?tlichkeit.- Dritter Teil.- XIV Rationalit?t als Kommunikabilit?t.- XV Verst?ndigungsorientierung und Kritik. Zur Theorie des kommunikativen Handelns von J?rgen Habermas.- XVI Probleme eilƒÊ