Der Autor fordert - neben erh?hter Flexibilit?t und Reflexion - neue Perspektiven und Aufgabengebiete der Accounting-T?tigkeit. Durch Kombination g?ngiger Verfahren und neuerer Methoden werden interessante kostenrechnerische Integrationsmodelle entwickelt.Geleitwort Turbulente Umweltbedingungen, ver?nderte Unternehmensstrukturen und neue Managementmethoden haben dazu gef?hrt, da? die klassische Kostenrechnung heute in der Krise steckt. Das gilt sowohl f?r die Voll? kosten- als auch f?r die Teilkostenrechnung, denn die Kostenrechnung kann das Management nur dann unterst?tzen, wenn Sie geeignet ist, die tats?chlichen Verh?ltnisse auch wirklich abzubilden. So ist die Vollkostenrechnung als ein System des Verk?ufermarktes, al? so der Mangelwirtschaft zu sehen, w?hrend wir heute schon l?ngst im K?ufermarkt, also der ?berflu?gesellschaft leben. Den Anforderungen des K?ufermarktes k?nnte zwar die Deckungsbeitragsrechnung ent? sprechen, aber in Wahrheit fokussiert sie viel zu stark auf kurzfristige und h?ufig auch kurzsichtige ad hoc Entscheidungen. Das gilt zuerst ein? mal f?r die Erl?sseite, wo bei ges?ttigten M?rkten, unelastischer Nach? frage und scharfem Verdr?ngungswettbewerb jede deckungsbeitrags? orientierte Preispolitik unweigerlich zum Preis- und Margenverfall f?h? ren mu?. Das gilt aber auch f?r die Kostenseite, wo man unter Deckungsbeitragsgesichtspunkten die fixen Gemeinkosten mehr oder weniger vernachl?ssigte und gleichzeitig versuchte, den Deckungs? beitrag durch Rationalisierungsma?nahmen im Bereich der variablen Kosten zu erh?hen. Das Ende dieser Entwicklung ist bekannt: wir haben heute fixe Gemeinkostenanteile von 80 und mehr Prozent und der Deckungsbeitrag hat v?llig an Aussagekraft verloren. Versucht man nun diese Probleme durch noch genaueres Rechnen zu l?sen, wie insbesondere im deutschsprachigen Raum von der Theorie h?ufig vorgeschlagen wird, dann ergeben sich damit nicht nur horrende Kosten der Kostenrechnung sondern auch katastrophale VerhaltenswilÓ.