Von Herrn Paradeisers roter Nase, Herrn Jians Tai-Ji-Institut, der Hausmeisterin mit dem Coca-Cola-Zimmer und Architekt Brenners Wohnmaschine, mitten in Rudolfsheim-F?nfhaus: In Christoph Mandls Gemeindebau-Buch begegnen einem Typen, Ph?nomene, nahezu unbekannte Orte rund um den kommunalen Wohnbau des Roten Wien . Der Gemeindebau stellt international nach wie vor eines der gro?en politischen Wunder dar, die diese Stadt hervorbrachte und die - abgewandelt und abgeschw?cht - noch immer wirksam sind. Das Buch erz?hlt von den Tausendstundenh?usern, die armen Wohnungssuchenden ?bergeben wurden, denen tausend Stunden Arbeitsleistung als Eigenbeitrag abverlangt wurde, von den Gemeinschaftsk?chen, dem Arbeiter-Theater und Einrichtungen wie dem Arbeiter-Radio-Bund ?sterreichs, die in den Gemeindebauten untergebracht waren. Es ist ein Lese- und ein Faktenbuch entstanden, das von der Geschichte ?ber die Architektur bis hin zu den sozialen Rahmenbedingungen alle Aspekte des Ph?nomens Wiener Gemeindebau darstellt.