Die Europ?ische Union sieht st?rmischen Zeiten entgegen. Diese Prognose st?tzt sich auf eine widerspr?chliche Beobachtung: Den meisten B?rgerinnen und B?rgern ist Europa gleichg?ltig, gleichzeitig macht es ihnen aber immer mehr aus, was europ?isch entschieden und auf nationalstaatlicher Ebene umgesetzt wird. Vor diesem Hintergrund befasst sich das Buch mit den Chancen und Schwierigkeiten bei der Herausbildung eines Gemeinschaftsbewusstseins der Europ?er unter den Bedingungen eines erodierenden permissive consensus in der EU-Bev?lkerung. Neben empirischen Befunden auf Basis des Eurobarometers bietet die Studie unter anderem eine konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Begriff der kollektiven Identit?t sowie eine Verkn?pfung neo-institutionalistischer Erkenntnisinteressen mit den Forschungsperspektiven der analytischen Vertrauensforschung.Danke, danke, danke so war ein Beitrag ?bertitelt, der im vergangenen Jahr in der - chenzeitung DIE ZEIT (24. 07. 2008, Nr. 31) ver?ffentlicht wurde. Den Recherchen des Autors zu Folge scheint die wenig glamour?se Wissenschaftswelt von einer ?hnlichen - flation der Danksagung erfasst wie die N?chte der Oscar-Verleihung in Hollywood. Denn das Dankesch?n hat sich auch in wissenschaftlichen Publikationen seinen Platz erobert und schickt noch dem schwierigsten, kompliziertesten und trockensten Stoff etwas m- schliche W?rme voraus. Aus diesem Grund sei es auch an der Zeit, eine wissenschaftliche Dankesforschung zu etablieren, die sich systematisch mit den Adressaten, Zwecken und Zielen von Danksagungen in Fachpublikationen befasst. Hiermit liefere ich ein weiteres Studienobjekt ab, wenngleich ich vorwegnehmen will, dass meine Danksagung tats?chlich und ohne jeden strategischen Hintergedanken einzig und allein dazu dienen soll, mich bei all denen zu bedanken, mit deren Hilfe und Unterst?tzung ich dieses Buch schreiben konnte. Entstanden ist dieses Werk als eine leicht ?berarbeitete Fassung meiner Habilitatio- schrift, die im l#`