Das Internet, elektronische Medien und intelligente Wissenssysteme haben unseren Umgang mit Wissen grundlegend ver?ndert und mit ihm unsere traditionellen Begriffe von Wissen und Rationalit?t. Wolfgang Neuser, Philosophieprofessor an der TU Kaiserslautern, stellt in seiner begriffstheoretischen Untersuchung einen Wissensbegriff vor, der einen neuen Schl?ssel zum Verst?ndnis ideengeschichtlicher Epochen, kultureller Traditionen und Konflikte in traditionellen und nichttraditionellen Entwicklungsphasen einer Gesellschaft liefert: Wissen ist ein sich selbst organisierendes und stabilisierendes System, in dem der Mensch seine Mittelpunktstellung als denkendes Subjekt verloren hat: Was von den menschlichen Akteuren bleibt, ist das Individuum, das sein individuelles Wissen aus der Interaktion mit Allgemeinwissen bezieht.
Einleitung.- Danksagung.- 1. Historische Einordnung der gegenw?rtigen Wissensgesellschaft in die Entwicklung der westlichen Kultur.- 2. Die Dynamik des Wissens.- 3. Das Individuum im Wissenskosmos und der Verlust des Subjektes.- 4. Methoden. Das Fortschreiten zur Stabilisierung des Wissens.- 5. Wissen in der Kultur und die Kultur des Wissens.
Wolfgang Neuser ist Professor f?r Philosophie mit besonderer Ber?cksichtigung der Philosophie der Naturwissenschaften und Technik an der Technischen Universit?t Kaiserslautern.
Das Internet, elektronische Medien und intelligente Wissenssysteme haben unseren Umgang mit Wissen grundlegend ver?ndert und mit ihm unsere traditionellen Begriffe von Wissen und Rationalit?t. Wolfgang Neuser, Philosophieprofessor an der TU Kaiserslautern, stellt in seiner begriffstheoretischen Untersuchung einen Wissensbegriff vor, der einen neuen Schl?ssel zum Verst?ndnis ideengeschichtlicher Epochen, kultureller Traditionen und Konflikte in traditionellen und nichttraditionellen Entwicklungsphasen einer Gesellschaft liefert: Wissen ist ein sich selbst organisierendes und stabilisierels˘