Wissensprozesse bilden den dynamisierenden Erfolgsfaktor moderner Gesellschaften. Die Analyse von Wissensprozessen im Kontext digitaler Netzwerke sowie unter besonderer Ber?cksichtigung der immer dominanter werdenden Formen von Social Media verspricht ein gr??eres Orientierungswissen ?ber diese komplexen Ph?nomene. Auf Basis der Theorie der Selbstorganisation k?nnen Wissensprozesse als dynamische Gleichgewichts- bzw. Ungleichgewichtszust?nde beschrieben werden. An Fallbeispielen (Wikipedia, Open-Source-Software) wird gezeigt, dass Formen zirkul?rer Kausalit?t immer dominanter werden. Die Theorie des symbolischen Kapitals wiederum liefert Erkl?rungsmodelle f?r Akteure der digitalisierten Netzwerkgesellschaft. Zudem werden auch die Ver?nderungspotenziale dieser Medienformen f?r ethische und soziale Prozesse aufgezeigt, die sich in zahlreichen politischen Entwicklungen der j?ngeren Zeit (z.B. Aufst?nde in der arabischen Welt) ablesen lassen.Ziele und Methoden.- Wissen als Gegenstand der Forschung.- Die Netzwerkgesellschaft.- Soziodynamische Wissensprozesse in digitalen Netzwerkstrukturen.- Soziale und ethische Implikationen offener Wissensprozesse in der Wissensgesellschaft.
Robert Gutounig unterrichtete Wissensmanagement an verschiedenen Hochschulen in ?sterreich. Derzeit ist er Lehrbeauftragter f?r Ethik & Technikfolgenabsch?tzung an der Fachhochschule Joanneum, ?sterreich.
Wissensprozesse bilden den dynamisierenden Erfolgsfaktor moderner Gesellschaften. Robert Gutounig analysiert Wissensprozesse im Kontext digitaler Netzwerke sowie unter besonderer Ber?cksichtigung der immer dominanter werdenden Formen von Social Media und er?ffnet damit ein gr??eres Orientierungswissen ?ber diese komplexen Ph?nomene. An Fallbeispielen (Wikipedia, Open-Source-Software) zeigt der Autor, dass Formen zirkul?rer Kausalit?t immer dominanter werden. Die Theorie des symbolischen Kapitals wiederum liefert Erkl?rungsmodelle f?r Akteure der digitalisierten l£2