Rechtspraxis aus wissenssoziologischer Perspektive.- Die Fallbearbeitung als Arbeitsbogen.- Die pragmatische Strukturierung von Rechtsf?llen.- Richten in Interaktion Ethnografische Beobachtungen richterlicher Beratungen.- Die kontinuierliche Institutionalisierung von Recht.
Keine leichte Kost, aber ein Werk, das unsere [der Richter] T?tigkeit rechtsweg?bergreifend in ihren Grundfesten betrifft. Betrifft JUSTIZ, 109-2012
Die umfangreiche Arbeit zeichnet auf hohem theoretischen Niveau die Arbeitspraxis des richterlichen Berufsstandes nach, die bisher von soziologischen Untersuchungen nur selten derart intensiv durchdrungen werden konnte. www.socialnet.de, 02.02.2009
Die Leistung Stegmaiers liegt darin, dass er die Pragmatik richterlichen Handelns sichtbar macht. Der vordergr?ndig kritische Ton, der noch die rollentheoretischen Analysen Lautmanns pr?gte, ist heute verschwunden. Aber auf dieser Infrastruktur einer realistischen Analyse muss jede ideologie-kritische oder hegemonie-theoretische Analyse aufbauen. Das Buch taugt zum Mehrfachlesen, denn hier sp?rt man die praktische Komplexit?t einer Rechtsarbeit, welche nicht einfach auf das Abspulen eines Programms oder das Lesen von Gesetzen reduziert wredn kann. Archiv f?r Rechts- und Staatsphilosophie, 95/4, 2009
Guido Kirchhoff schreibt in 'betrifft JUSTIZ':
Das Buchenth?lt weiter viellnteressantes zur lnteraktion in der Verhandlung und derMelange ausRationalit?t und Kreativit?t, Normbindung und Interpretationsm?glichkeiten, die dieRechtsfindung immer wieder spannend und herausfordernd machen. Fazit: Keine leichte Kost, aber ein Werk, das unsereT?tigkeit rechtsweg?bergreifend in ihrenGrundfesten betrifft.
Gregor Kuntze-Kaufhold in der Zeitschrift f?r Rechtssoziologie:
Stegmaier stellt die richtige Frage in den Raum: Wennwirw?ssten, wie das Rechtfunktioniert, k?nnten wir uns ad?quat ?bereine MethodenlelsL