Wissenschaft hat l?ngst den Charme einer liebensw?rdig chaotischen Gelehrtenstube verloren und ist zur big science geworden. Damit ist sowohl ein neuartiger Reflexionsbedarf entstanden als auch eine F?lle von Steuerungsproblemen. Wissenschaftsindikatoren sind eine Antwort auf die ver?nderten Rahmenbedingungen. Sie sollen Strukturen, Quantit?ten und Qualit?ten wissenschaftlicher Produktion me?bar machen. Ihre Entwicklung verlief jedoch in einem sehr pragmatischen Kontext, mit der Folge, da? der Kontakt zur Wissenschaftstheorie verloren ging und die Beurteilung des Nutzens von Indikatoren nicht selten in einen Glaubenskrieg ausartete. Mit diesem Band wird nicht nur eine Verbindung zwischen Wissenschaftstheorie, -soziologie und der Indikatorenforschung geschaffen, sondern auch eine detaillierte Darstellung der Leistungsf?higkeit und der Grenzen von Wissenschaftsindikatoren vorgelegt.Einleitung - Bewertungen als wissenschaftstheoretisches Problem - Bewertungen als wissenschaftssoziologisches Problem - Versuch einer Synthese: Selbstbeschreibung, Selbstbild und Selbststilisierung in der Wissenschaft - Leistungsbewertungen mit Hilfe von Wissenschaftsindikatoren - Schlu?betrachtung.Stefan Hornbostel ist Hochschulassistent am Institut f?r Soziologie der Friedrich-Schiller-Universit?t Jena.Wie k?nnen die Leistungen von Wissenschaft bewertet werden?Springer Book Archives