Nach der ?ra der dominanten Gro?theorien von Habermas und Luhmann befindet sich die deutsche Soziologie in einer Umbruchssituation. Offen f?r theoretische, methodische und sachliche Anregungen, bietet ihr gerade die zeitgen?ssische amerikanische Soziologie eine F?lle von Anschlu?perspektiven, die befruchtend auf die Diskussion hierzulande wirken k?nnen. Die Auswahl von Autoren und Aufs?tzen repr?sentiert die Hauptlinien der amerikanischen Soziologie der letzten f?nfzehn Jahre. Die Texte stehen stellvertretend f?r zentrale Trends in der amerikanischen Soziologie, wie die analytische Mikro-Makro-Orientierung, die Renaissance kultursoziologischer Fragestellungen, die zunehmende historisch-komparative Ausrichtung oder den sogenannten New Institutionalism . Zum Teil haben sie die Theorieentwicklung selbst angesto?en und gepr?gt. Allesamt sind sie Ausdruck f?r ein neues theoretisches Bewu?tsein, das an die Stelle von Gro?theorien Ans?tze mittlerer Reichweite r?ckt, deren analytischer Charakter sich in theoretisch inspirierten, methodisch raffinierten und kompetent angelegten empirischen Studien niederschl?gt. Der vorliegende Band m?chte einen Beitrag zur laufenden Diskussion leisten. Denn vielleicht stellt die amerikanische Soziologie am Ende dieses Jahrhunderts einen ebenso wichtigen Impulsgeber f?r die Weiterentwicklung der deutschen Soziologie dar, wie dies in umgekehrter Richtung zu Beginn des Jahrhunderts der Fall war.Mit Beitr?gen von: Hans-Peter M?ller/Steffen Sigmund, Neil J. Smelser, James S. Coleman, Peter M. Blau, Randall Collins, Jeffrey C. Alexander, Paul J. DiMaggio/Walter Powell, Mark Granovetter, Theda Skocpol, Jos? Casanova, Richard A. PetersonHans-Peter M?ller, Professor f?r Allgemeine Soziologie an der Humboldt-Universi?t zu Berlin; Steffen Sigmund, Hochschulassistent am Lehrstuhl f?r Allgemeine Soziologie der Humboldt-Universit?t zu BerlinNach der ?ra der dominanten Gro?theorien von Habermas und Luhmann befindet sich die deutsche Soziologie in einer Ul+