Sonja Gabbani-Hedmans detaillierte Analyse lebensgeschichtlicher Erz?hlungen von Japanern aus der Gro?stadt Nagoya bringt sehr vielf?ltige Zeitvorstellungen zum Vorschein, die die Universalit?t des linearen, abstrakt-homogenen Zeitbegriffs in Frage stellen.Das dominante Zeitkonzept und die Frage seiner Anwendbarkeit auf die japanische GesellschaftStaatliche Zeitdisziplinierung in JapanZeit in der individuellen Lebensorientierung von JapanernDr. Sonja Gabbani-Hedman ist Unternehmensberaterin f?r interkulturelle Kommunikation mit den L?nderschwerpunkten Japan, Deutschland und Schweden.Die moderne Zeit gilt als universal; die Industriegesellschaften scheinen den linearen und abstrakt-homogenen Zeitbegriff gemeinsam zu haben. Doch wie sieht die Zeitvorstellung in einem so fremden und zugleich modernen Land wie Japan aus, wo die nach westlichem Vorbild ?bernommene chronometrische Zeit vom Staat eingef?hrt wurde und den Alltag zu beherrschen scheint? Wie verstehen japanische Frauen und M?nner ihre Arbeitszeit, Freizeit, Lebenszeit und Zukunft?
Sonja Gabbani-Hedmans detaillierte Analyse lebensgeschichtlicher Erz?hlungen von Japanern aus der Gro?stadt Nagoya bringt sehr vielf?ltige Zeitvorstellungen zum Vorschein. Diese stellen die Universalit?t des linearen, abstrakt-homogenen Zeitbegriffs in Frage, der sich von der konkreten sozialen Lebenswirklichkeit der Menschen abgel?st hat. Der Blick auf Japan f?hrt schlie?lich zur Reflexion ?ber die Zeiterfahrungen in der eigenen Gesellschaft. Die moderne Zeit gilt als universal; die Industriegesellschaften scheinen den linearen und abstrakt-homogenen Zeitbegriff gemeinsam zu haben. Doch wie sieht die Zeitvorstellung in einem so fremden und zugleich modernen Land wie Japan aus, wo die nach westlichem Vorbild ?bernommene chronometrische Zeit vom Staat eingef?hrt wurde und den Alltag zu beherrschen scheint? Wie verstehen japanische Frauen und M?nner ihre Arbeitszeit, Freizeit, Lebenszeit und Zukunft?