Katharina Wurst entwickelt ein theoretisch fundiertes Modell der Zusammenarbeit in innovativen Multi-Team-Projekten, in dessen Zentrum der positive Einfluss der teaminternen und team?bergreifenden Kooperation auf den Arbeitserfolg steht.Geleitwort In der betriebswirtschaftlichen empirischen Innovationsforschung ist die ,,zusam? menarbeit als Erfolgsfaktor f?r innovative Vorhaben sehr gut belegt. Dabei werden in den Studien ?ber einzelne Projekte allenfalls zwei Arten von Zusammenarbeits? problemen analysiert: Zum einen Zusammenarbeit innerhalb einer ?berschaubaren Kleingruppe, die in der Regel Team genannt wird, zum anderen Zusammenarbeit zwischen Projekt und Umfeld. Im Allgemeinen wird jedoch nicht darauf eingegangen, dass in innovativen Vorhaben h?ufig eine gro?e Zahl von Teams zusammenarbeitet, so dass es auch ganz erhebliche Probleme der Zusammenarbeit zwischen Teams in innovativen Gro?projekten gibt. Obwohl gerade diese gr??eren Projekte f?r die Unternehmen einerseits besonders wichtig sind und andererseits besonders schwierig zu managen sind, gibt es nur ganz wenige empirische Untersuchungen ?ber derartige Multi-Team-Projekte . Genau diese theoretisch und empirisch vernachl?ssigten Multi-Team-Projekte stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Frau Wurst. Im theoretischen Teil der Arbeit nimmt Frau Wurst eine hervorragende Bestands? aufnahme der wissenschaftlichen Ans?tze zur Zusammenarbeit zwischen Gruppen vor. Pr?gnant und informativ werden die Forschungszweige Intergroup Relations , Schnittstellen-Management und Boundary Spanning zusammengefasst und im Hinblick auf ihre Implikationen f?r diese Arbeit gew?rdigt. Aus diesen Ans?tzen werden drei zentrale Konstrukte f?r die Studie abgeleitet: die aufgabenbezogene Inte? gration des Workflows zwischen Teams, die politische Aufgabe der Regelung von Konflikten zwischen den einzelnen Teams und die F?hrungsaufgabe, eine gemeinsame Identifikation mit dem Gesamtprojekt herbeizuf?hren.Theorie.- A. Einleitung und Motil³6