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Unter dem Schlagwort eines ,Neuen Kosmopolitismus pl?dieren Theoretiker*innen verschiedener Disziplinen seit Beginn des 21. Jahrhunderts f?r eine kritische Wiederaufnahme und Aktualisierung des Kosmopolitismusbegriffs. Obwohl in diesem Kontext wiederholt die wesentliche Bedeutung betont wurde, die dem Exil in Bezug auf die Ausbildung kosmopolitischer Praktiken und Haltungen zukommt, sind die im deutschsprachigen Exil der Jahre 1933 bis 1945 entstandenen Texte bisher noch nicht umfassender in Beziehung zu neokosmopolitischen Positionen gesetzt worden. Hier setzt die Studie mit einer Relekt?re von Werken von Irmgard Keun, Joseph Roth, Peter Weiss, Stefan Zweig, Lion Feuchtwanger und Thomas Mann an. Dar?ber hinaus bearbeitet sie mit ihrer Konzentration auf den Bereich der Exilliteratur auch insofern ein innovatives Forschungsfeld, als dezidiert literaturwissenschaftliche Perspektiven in den Debatten eines ,Neuen Kosmopolitismus bisher stark unterrepr?sentiert sind.Einleitung- Kosmopolitismus: Diskurse, Kontexte und Konzepte- Kosmopolitische Figuren des Exils in Texten von Peter Weiss, Stefan Zweig, Thomas Mann und Lion Feuchtwanger.- Topografien des Kosmopolitischen bei Joseph Roth und Irmgard Keun- Schlusswort und Ausblick.Sandra Narloch war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Walter A. Berendsohn Forschungsstelle f?r deutsche Exilliteratur t?tig.Unter dem Schlagwort eines ,Neuen Kosmopolitismus pl?dieren Theoretiker*innen verschiedener Disziplinen seit Beginn des 21. Jahrhunderts f?r eine kritische Wiederaufnahme und Aktualisierung des Kosmopolitismusbegriffs. In der Debatte wird die wesentliche Bedeutung betont, die dem Exil in Bezug auf die Ausbildung kosmopolitischer Praktiken und Haltungen zukommt. Die Studie bringt nun die dabei bislang stark unterbelichteten literaturwissenschaftlichen Perspektiven mit einer Relekt?re von Werken von Irmgard Keun, Joseph Roth, Peter Weiss, Stefan Zweig, Lion Feuchtwanger und Thomas Mann zur GlsN