Menschen unterscheiden sich darin, wie sie bedrohliche Situationen wahrnehmen und diese zu bew?ltigen versuchen. Das f?hrt auch dazu, dass sich bestimmte Personen (Sensitizer) langfristig besonders gut, andere Personen (Represser) langfristig besonders schlecht an angstausl?sende Situationen beziehungsweise Informationen erinnern. In zwei empirischen Studienreihen untersucht Jan H. Peters zwei Prozesse: Die sensitive Aufrechterhaltung und die repressive Inhibierung, die zur Ausbildung dieser Erinnerungsunterschiede beitragen. Als Ausgangspunkt dient ihm dabei eine funktionale Sichtweise des Ged?chtnisses, die unter anderem davon ausgeht, dass Vergessen nicht nur eine Fehlfunktion des Ged?chtnisses darstellt, sondern f?r das menschliche Leben und ?berleben durchaus sinnvoll ist.Funktionale Sicht des Ged?chtnisses.- Grundlegende Ged?chtnisprozesse.- Dispositionelle Angstbew?ltigung.- Angstbew?ltigung und Erinnerung.- Allgemeine Zielsetzungen der Studien.- Experimente zur sensitiven Aufrechterhaltung.- Experimente zur repressiven Inhibierung.Der Psychologe Dr. Jan H. Peters ist zurzeit Akademischer Rat an der Professur f?r P?dagogische Psychologie, Psychologische Diagnostik sowie Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt an der Otto-Friedrich-Universit?t Bamberg.Menschen unterscheiden sich darin, wie sie bedrohliche Situationen wahrnehmen und diese zu bew?ltigen versuchen. Das f?hrt auch dazu, dass sich bestimmte Personen (Sensitizer) langfristig besonders gut, andere Personen (Represser) langfristig besonders schlecht an angstausl?sende Situationen beziehungsweise Informationen erinnern. In zwei empirischen Studienreihen untersucht Jan H. Peters zwei Prozesse: Die sensitive Aufrechterhaltung und die repressive Inhibierung, die zur Ausbildung dieser Erinnerungsunterschiede beitragen. Als Ausgangspunkt dient ihm dabei eine funktionale Sichtweise des Ged?chtnisses, die unter anderem davon ausgeht, dass Vergessen nicht nur eine Fehlfunktion des Ged?chtl¸