Dorn empfiehlt eine radikal neue Datenverarbeitungs-Architektur und gibt Tips, mindestens 20% der Kosten zu reduzieren.
Jeder braucht die Informationsverarbeitung - und jeder leidet unter ihr: zu unflexibel, zu kompliziert, zu teuer. Was bei der DV-Schelte ?bersehen wird: Es mangelt nicht an passenden Computersystemen, sondern an ihrer ad?quaten organisatorischen Einbindung in die Unternehmen. Auf der Suche nach einer neuen Basis der Zusammenarbeit entwickelt Bernhard Dorn eine Strategie, mit der Unternehmensf?hrer die Entwicklungen in der Informationstechnik souver?n meistern und gewinnbringend nutzen k?nnen.Bernhard Doms Buch zu lesen tut gut. Als Infonnatiker ist man bei der Lekt?re f?r einen Moment versucht, in so etwas wie eine klamm? heimliche Schadenfreude zu verfallen: Wir haben schon immer ge? wu?t, da? die Praktiker der Datenverarbeitung zu kurz gedacht ha? ben und irgendwann die Quittung pr?sentiert bekommen. Die Scha? denfreude weicht aber ganz schnell einem Gef?hl der Beklemmung dar?ber, da? auch wir die heute erkennbaren Probleme nicht vor? hergesehen - und damit mitverschuldet - haben. Was sind die Probleme? Bernhard Dom benennt sie schon mit den ersten S?tzen: Die wiederholte und nun endg?ltig allgemeine Ver? unsicherung dar?ber, ob die bisherige Entwicklung der praktischen Datenverarbeitung einen richtigen Weg gegangen ist, ob die Auf? wendungen f?r diese Entwicklung gerechtfertigt waren und dar?ber, ob der erreichte Stand enn?glicht, den Anforderungen in der Zu? kunft gerecht zu werden. Die hier vorgelegte Analyse birgt eine ?berraschung in sich. F?r mich zum ersten mal ist hier aus so berufenem Munde das Einge? st?ndnis zu h?ren, da? uns aus der Vergangenheit nicht nur ein Erbe, sondern auch eine Altlast zuw?chst. Eine Altlast, die entstanden ist, obwohl die technischen Innovationen der vergangenen drei Deka? den neue Computersysteme in einem berauschenden Tempo verf?g? bar gemacht und zum Einsatz gebracht haben. Es sind Altlal#2