Geld in Geschichte, ?konomie und Soziologie Anlage und Methode der qualitativen Studie Ethnographie des Regionalgeldes: Historische Urspr?nge (Freiwirtschaft, Anthroposophie, Neue Soziale Bewegungen), Wissensstrukturen und Deutungsmuster, Akteure, Normen und moralische Unternehmer, Gestaltung des Geldmediums Praxis des Regiogeldes: moralisiertes Geld, symbolische Bedeutungen und Handlungsmuster, soziale Auswirkungen Theoretisches Fazit: vielf?ltiges Geld und Geldkulturen im allt?glichen HandelnEine ethnographische Studie zur sozialen Konstruktion von Geld am Beispiel von Regionalw?hrungenDr. Christian Thiel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f?r Soziologie der LMU M?nchen.Geld tritt in vielen unterschiedlichen Erscheinungsformen auf und jede davon bringt eigene soziale Praxen hervor. Christian Thiel untersucht diese bislang kaum erforschte Thematik am Beispiel der Regionalw?hrungen. Diese, nur regional g?ltigen, privaten Gelder sollen bei den Menschen ein besseres moralisches, soziales oder ?kologisches Verhalten bewirken. Kann eine solche (Um-)Programmierung des Geldes gelingen? Welche Akteure mit welchen Intentionen stecken dahinter? Diese Fragen analysiert der Autor anhand eines historischen und ethnographischen Vorgehens. Dabei treten verschiedene Geldkonzepte zutage, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts von geldreformerischen Bewegungen als L?sung f?r krisenhafte Modernisierungserscheinungen propagiert werden. In einer qualitativen Fallstudie wird bei einem dieser privaten Geldexperimente untersucht, wie dieses andere Geld im Alltag eingesetzt wird und welche individuellen und sozialen Auswirkungen es tats?chlich hat.
Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Sozialwissenschaften sowie an PraktikerInnen aus den Bereichen Regionalgeld, Regionalplanung und -politik und Nachhaltigkeit. Eine ethnographische Studie zur sozialen Konstruktion von Geld am Beispiel von Regionalw?hrungenGeld tritt in viel3–