Katharina Wirtz untersucht wie, ausgehend von den Daten der operativen Systeme und dem Informationsbedarf der Entscheidungstr?ger, eine ?bersichtliche Anordnung der Daten in einem Data-Warehouse erzielt werden kann.
Wohl kaum ein Reizwort aus dem Bereich der betrieblichen Informationsverarbeitung ist im vergangenen Jahrzehnt so h?ufig und dabei so unreflektiert verwendet worden wie der Begriff des Data Warehouse. Das d?rfte nicht zuletzt darauf zur?ckzuf?hren sein, da? der auch in der englischen Sprache nicht eindeutige Begriff bei vielen eher die Assoziation eines Warenhauses als die eines Lagerhauses hervorruft; und so suggeriert der Begriff, man k?nne entscheidungsrelevante Information aus einem Data Warehouse ebenso m?helos und in grenzenloser Vielfalt gewinnen wie sich die Delikatessen aus den Regalen eines Supermarkts davontragen lassen. Tats?chlich stellte das Data Warehouse, als es Ende der aDer Jahre ins Gespr?Ch gebracht wurde, einen einigerma?en revolution?ren Schritt dar. Bis dahin war es n?mlich einhelliges, vielfach stillschweigendes, jedenfalls aber nur selten wirklich erreichtes Ziel der betrieblichen Informationsverarbeitung gewesen, mit einem einzigen, untemehmensweit integrierten, m?glichst redundanzfreien Datenbestand zu arbeiten. Data Warehousing setzt demgegen?ber auf eine weitgehende Duplizierung des Untemehmensdatenbestands mit dem Ziel, die Informations? versorgung des Managements von den operativen Aufgaben der Informations? verarbeitung zu entkoppeln, da die Erfahrung gezeigt hat, da? sich diese beiden Aufgabenbereiche wechselseitig behindem. Das dadurch entstehende Problem der Konsistenthaltung der beiden Datenbest?nde wird dabei bewu?t in Kauf genommen.Data-Warehouse: Probleme und Alternativen der Informationsgewinnung - Modellierung des Data-Warehouse - Rahmenplanung - Das sternf?rmige Schema im Rahmenplan - Entwicklung des Soll-Schemas - Entwicklung des Ist-Schemas - Entwicklung des Data-Warehouse-SchemasDr. Katharinl¢