Wilma Heim untersucht, wie betriebliche Organisationen auf ein Softwareprojekt reagieren, das de facto wie eine Systemst?rung auf bisherige Arbeitsabl?ufe wirkt.Organisationsver?nderungen durch Softwareprojekte - Hemmnisse beim Wissenstransfer - ?berraschungen nach der Entscheidung - Erkl?rungsversuch mit Hilfe der Fuzzy-Logic - System-kybernetisches Engsicht-Modell - Beschreibung einer Muster-Entscheidungsepisode in Softwareprojekten - Zusammenarbeit zwischen Projektleiter und Anwendern - Projektbegleitende MitarbeiterbefragungDr. Wilma Heim, Dipl-Math., ist Inhaberin der Managementberatung Heim Consult in Bottrop. Sie promovierte 1999 bei Professor Dr. Egbert Kahle, Universit?t L?neburg.Aufgrund ihres Funktionsumfanges werden Softwaresysteme immer komplexer und sind immer schwerer zu berrschen. Bei Projekten zur Einf?hrung neuer Softwaresysteme liegen Kosten und Dauer durchschnittlich doppelt so hoch wie geplant; dennoch wird nur ein Teil der geforderten Funktionen geliefert. Wilma Heim analysiert die Ursachen der hohen Misserfolgsquote aus der Sicht der Organisations- und Entscheidungstheorie. Sie untersucht, wie betriebliche Organisationen auf ein Softwareprojekt reagieren, das de facto wie eine Systemst?rung auf bisherige Arbeitsabl?ufe wirkt. Durch die ?bertragung von Verhaltensweisen physikalischer Systeme auf betriebliche Systeme und durch die Ber?cksichtigung von Aspekten der Fuzzy-Mengen-Theorie zeigt die Autorin, dass die mit einem Softwareprojekt verbundenen Organisationsver?nderungen zwangsl?ufig zu Problemen f?hren. Hinzu kommen Hemmnisse beim Wissenstransfer zwischen Anwendern und Softwareentwickler. Die Untersuchung zeigt, wie auftretende Probleme unter Ber?cksichtigung der aufgezeigten Wirkungszusammenh?nge rechtzeitig erkannt und besser gehandhabt und wie Risiken minimiert werden k?nnen.Aufgrund ihres Funktionsumfanges werden Softwaresysteme immer komplexer und sind immer schwerer zu berrschen. Bei Projekten zur Einf?hrung neuer Softwaresysteme ll£5