Begr?ndung der mehrseitigen Aufgabe der Freilufterziehung Dem Schulkind eine gesunde Lebensf?hrung zu erm?glichen, geh?rt heute zu den schwierigsten Problemen nicht nur der Gro?stadt. Auch das Kind, das in kleinen St?dten und auf dem Lande aufw?chst, mu? weitgehend die wichtigsten Faktoren seines Gedeihens, Licht, Luft und k?rperliche Bewegung, entbehren. Die St?dte? planer bem?hen sich, dem Kinde angemessenes Spielfeld zu schaffen. In der V olks? schule gewinnen die Bestrebungen, die sich f?r die ?Freilufterziehung? des Kindes einsetzen, immer mehr Raum. Hierbei handelt es sich darum, dem Kind in der Schule selbst einmal einen Ausgleich gegen die m?glichen Sch?den langen Sitzens, verbrauchter Luft und Hemmung des kindlichen Bewegungstriebes zu schaffen, zum andern durch den Aufenthalt im Freien, die Gew?hnung an frische Luft und die Erziehung zu gesunder Lebensf?hrung der jungen Generation Hilfen zu geben. Seit 1918 hat die ?Deutsche Gesellschaft f?r Freilufterziehung und Schulgesund? heitspflege? bzw. ihr Vorg?nger die Bem?hungen auf diesem Gebiete, die mit der Gr?ndung der Waldschule Charlottenburg ihren Anfang nahmen, im In-und Aus? lande verfolgt, eigene Erhebungen und praktische Schulversuche zur Kl?rung dieses Fragenkomplexes durchgef?hrt und die einschl?gige Literatur zusammen? getragen. Um einen ?berblick ?ber das bisher Erreichte zu gewinnen, Schwierigkeiten menschlicher und sachlicher Art, die der Verwirklichung einer umfassenden Frei? lufterziehung entgegenstehen, aufzudecken und Vorschl?ge zu ihrer wirksamen Durchf?hrung zu erarbeiten, wurde der Deutschen Gesellschaft ein entspre? chender Forschungsauftrag erteilt. Zur L?sung dieser Aufgabe stellte die Deutsche Gesellschaft zun?chst einen Frage? bogen auf, der alle wesentlichen Probleme der Freilufterziehung ber?cksichtigt.Begr?ndung der mehrseitigen Aufgabe der Freilufterziehung Dem Schulkind eine gesunde Lebensf?hrung zu erm?glichen, geh?rt heute zu den schwierigsten Problemen nicht nur der Gro?stadt.l*