Noch nie zuvor in der Geschichte wurden soziale Ungleichheiten so umfangreich dokumentiert, die Resultate der ?ffentlichkeit bekannt gemacht und in politischen Debatten bewertet; kurz: Noch nie zuvor wurden so viele Repr?sentationen sozialer Ungleichheiten geschaffen. Zu den wichtigsten Produzenten geh?rt die Ungleichheitssoziologie. Sie liefert Sozialstrukturbilder, Kategorien und Klassifikationen f?r die verschiedenen Ungleichheitsph?nomene, die methodischen und theoretischen Grundlagen f?r die Sozialstatistik wie f?r die Sozialberichterstattung. Selten stellt die Ungleichheitssoziologie die Frage nach der Wechselbeziehung von Ungleichheiten und ihrer Repr?sentation: Handelt es sich um blo?e Widerspiegelungen der Ungleichheitsverh?ltnisse, um diskursive Konstruktionen , oder folgen sie eigenen sozialen Regeln? Dies ist ein Manko, denn die Macht zur Repr?sentation ist im Ungleichheitsgeschehen besonders einflussreich: Sie tr?gt dazu bei, Common Sense ?ber legitime und illegitime Formen sozialer Ungleichheit herzustellen.Repr?sentation sozialer Ungleichheit: eine Einf?hrung - Offene Fragen und ungel?ste Probleme - Repr?sentation und Repr?sentieren: aus soziologischer Sicht - Repr?sentationspraxis - Gesellschaftsbilder - Graphiken des Sozialen - Kategorien und Klassifikationen - Statistik - Primat der Politik oder der Wissenschaft? - ?ffentlich Bericht erstatten - Regeln der Repr?sentierens sozialer Ungleichheit Repr?sentationsregeln und Repr?sentieren sozialer Ungleichheit sind der Ungleichheitssoziologie bisher kein Gegenstand gewesen. Mit dem [... ] Buch soll belegt werden, dass sie dies sein k?nnen. Man kann deshalb das Buch als Begr?ndung dieses Gegenstandes bezeichnen. Diesem Anspruch wird es durchaus gerecht. K?lner Zeitschrift f?r Soziologie und Sozialpsychologie, 03/2006?ber Repr?sentationsformen von UngleichheitDr. Eva Barl?sius ist Professorin an der Universit?t Hohenheim.Noch nie zuvor in der Geschichte wurden soziale Ungleichheiten so umfangreich doklăĎ