Kunst und Politik sind seit jeher auf das Engste miteinander verflochten. K?nstler werden vom politischen Geschehen inspiriert und interpretieren es individuell, entwerfen Gegenwelten, visualisieren Utopien, idealisieren und prangern an. Gleichzeitig stand und steht die Kunst immer auch im Dienste der Politik. Es sind seit Jahrtausenden die politisch M?chtig(st)en, die sich als Stifter, Heilsbringer oder Herrscher portraitieren lassen, die als M?zene K?nstler protegieren um ihren Ruhm mittels Kunstwerken f?r die Nachwelt anschaulich zu sichern suchen. Sp?ter sind es Nationaldenkm?ler, Staatskunst und -architektur, die von dem Wert und teilweise auch der ?berlegenheit bestimmter Systeme, Ideologien oder Gesellschaften zeugen sollen. Trotz dieser engen Verbindung ist die Kunst an sich nie ein Untersuchungsgegenstand oder Analysekriterium der Politikwissenschaft gewesen, werden Kunstwerke kunsthistorisch kaum in ihrer Funktion f?r politische Systeme also aus politikwissenschaftlicher Perspektive betrachtet. Der vorliegende Band versteht sich somit als eine Handlungsanleitung zur interdisziplin?ren Offenheit er m?chte Interesse wecken f?r die Schnittmengen, die sich zwischen Kunst und Politik ergeben und will gleichzeitig zu neuen, ?bergeordneten Fragestellungen anregen.
Kunst und Politik sind seit jeher auf das Engste miteinander verflochten. K?nstler werden vom politischen Geschehen inspiriert und interpretieren es individuell,?idealisieren und prangern an. Gleichzeitig stand und steht die Kunst immer auch im Dienste der Politik. Es sind die politisch M?chtig(st)en, die sich als Stifter, Heilsbringer oder Herrscher portraitieren lassen,?um ihren Ruhm mittels Kunstwerken f?r die Nachwelt anschaulich zu sichern. Sp?ter sind es Nationaldenkm?ler, Staatskunst und -architektur, die von dem Wert und der ?berlegenheit bestimmter Systeme oder Ideologien zeugen sollen. Trotz dieser engen Verbindung ist die Kunst?fast nie ein Untersuchungsgegenstanlów