Die Spezielle Relativit?tstheorie steht und f?llt mit der universellen Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Darauf gr?ndet die Einstein-Minkowski-Axiomatik, die wegen ihrer grunds?tzlichen Bedeutung in keinem Lehrbuch zur Theoretischen Physik fehlen darf. Hier soll au?erdem auf eine zweite, unabh?ngige, aber vollkommen ?quivalente axiomatische Darstellung aufmerksam gemacht werden, die weniger abstrakt und daher geeignet ist, auch demjenigen einen Einstieg in die relativistische Welt zu erschlie?en, der nicht unbedingt theo?re?tischer Physiker werden will. Dabei geht es dann prim?r um den Gang von bewegten und ruhenden Uhren und die L?ngen von bewegten und ruhenden Ma?st?ben. Ganz wesentlich ist es, von Anfang an den definitorischen Charakter bei der Bestimmung des Begriffes der Gleichzeitigkeit zu verstehen. Der sorgf?ltige Umgang mit dieser Definition liefert den Schl?ssel zur Aufl?sung der relativistischen Paradoxa, wie dies ausf?hrlich beim Zwillingsparadoxon gezeigt wird. Die Unterscheidung von Korrelation und Wechselwirkung erlaubt eine Betrachtung von Tachyonen, ohne die Kausalit?t zu verletzen. Anhand eines Gittermodells der relativistischen Raum-Zeit kann am Ende sogar das Zustandekommen der L?ngenkontraktion, der Zeitdilatation und der relativistischen Massenformel veranschaulicht werden. Es werden die Schl?sselexperimente erkl?rt und 48 ?bungsaufgaben vorgerechnet.
Das Relativit?tsprinzip: klassische und relativistische Raum-Zeit.- Energie - Masse -? ?quivalenz.- Relativistische Ph?nomene und Paradoxa.- Die Darstellungen der Lorentz-Gruppe.- Mechanik, Elektrodynamik, Weyl-Gleichung, Dirac-Gleichung, Pauli-Gleichung.- Ein Gittermodell der relativistischen Raum-Zeit.
Helmut G?nther war bis 2005 Professor an der Bielefeld University of Applied Sciences f?r Mathematik und Physik und lehrt z. Z. Relativit?tstheorie an der Humboldt-Universit?t zu Berlin. Er ist Autor mehrerer Fach- und Lehrb?cher.
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