Als eine Au?enseiterbewegung begann vor 40 Jahren die ?ko? nometrische Gesellschaft die ?konomische Theorie empirisch zu provozieren. Die Weltwirtschaftskrise hatte die Frage der Wirtschaftspolitiker nach brauchbaren Konjunktur? prognosen ?ber den V?lkerbund bis in akademische Zirkel hineindringen lassen, und so erfand Jan Tinbergen seine makro-dynamischen Modelle, die er mit Daten der U.S- und der englischen Wirtschaftsgeschichte konfrontierte. Die prognostische Effizienz dieser Modelle war alles andere als ?berw?ltigend, aber die R?ckwirkung auf das Denken der ?konomen war bedeutsam und wurde nur durch den gro?en Erfolg der Theorie von John Maynard Keynes ?berschattet. Da? die weltwirtschaftspolitisch heute hochaktuellen Computersimulationen anhand des Weltmodells von Forrester sp?te Nachfahren der makrodynamischen Modelle der ersten ?konometriker sind, wird den wenigsten bewu?t. Die Soziologie, die sich als krisenanalytische Wissenschaft par exellence versteht, hat von den fr?heren Ans?tzen zur Dynamisierung und Empirie-Kopplung der makro?konomischen Theorie schon kaum Notiz genommen und kann sich im Augen? blick kaum entschlie?en, aus der j?ngeren Tradition des Selbstzweifels auszubrechen und sich den Problemen der sozialen Prognose und der Planung auf empirisch-theoretischer Grundlage zuzuwenden.Als eine Au?enseiterbewegung begann vor 40 Jahren die ?ko? nometrische Gesellschaft die ?konomische Theorie empirisch zu provozieren. Die Weltwirtschaftskrise hatte die Frage der Wirtschaftspolitiker nach brauchbaren Konjunktur? prognosen ?ber den V?lkerbund bis in akademische Zirkel hineindringen lassen, und so erfand Jan Tinbergen seine makro-dynamischen Modelle, die er mit Daten der U.S- und der englischen Wirtschaftsgeschichte konfrontierte. Die prognostische Effizienz dieser Modelle war alles andere als ?berw?ltigend, aber die R?ckwirkung auf das Denken der ?konomen war bedeutsam und wurde nur durch den gro?en Erfolg der Theorie von John Maynard Keynes ?berschattetl3(