Diese Arbeit ist ein Pl?doyer f?r eine Proze?perspektive, die Ehescheidung als zeitlich ausgedehnten Proze? begreift, der durch kritische Punkte strukturiert ist und an dem unterschiedliche Akteure beteiligt sind. In kritischer Auseinandersetzung mit der in der Forschung dominierenden Sicht von Ehescheidung als Problem werden psychologische Phasenmodelle, Konzepte des Rollen?bergangs und der familialen Krise vorgestellt. Dieser Ansatz r?ckt Ehescheidung als Geschehen in den Mittelpunkt, in dem handelnde Individuen zur Vielgestaltigkeit und Dynamik beitragen. Die Arbeit f?hrt durch ihren hohen Informationsgehalt zudem in relevante Themenbereiche der Scheidungsforschung ein.Einleitende Bemerkungen - Aufbau und Anlage der Arbeit - Die Behandlung der Ehescheidung als Problem in der Scheidungsforschung - Ehescheidung als sozialer Proze? - Ehescheidung als sozialer Proze?: Folgerungen und Fortf?hrung - Schlu?bemerkungen.Manfred Herzer ist Privatdozent an der Johannes-Gutenberg-Universit?t Mainz.Das Ende der Ehe - Kontinuit?t und WandelSpringer Book Archives