Martin Harbusch besch?ftigt sich zun?chst mit der Frage, wie (fehlende) soziale Teilhabe sozialwissenschaftlich beschrieben wird, um daraufhin zu untersuchen, welche lebensweltlichen Analogien diese Konzepte haben. Daf?r greift er die weite Diskussion um Soziale Exklusion auf, um sie als Poetik der Exklusion in qualitativen Interviews zu verorten. Soziale Exklusion kommt dabei konstruktivistisch orientiert weniger als einheitliche Idee in den Blick, sondern wird im Anschluss an klassische Entw?rfe der Armutsforschung vielmehr als multiperspektivischer Aushandlungszusammenhang politischer, institutioneller, wissenschaftlicher und besonders individueller Akteure und Akteurinnen entfaltet.
Soziale Exklusion als sozialwissenschaftliche Kategorie.- Soziale Armut/ Individuelle Armut.- Qualitative Interviewforschung mit Menschen in schwierigen Lagen.- Ordnung der erhobenen Narrative entlang poetischer Kategorien.
Dr. Martin Harbusch arbeitet und forscht am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universit?t Kassel im DFG-Projekt Psychiatrische Krankheitskategorien als traveling objects und an der Fakult?t f?r Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversit?t in Hagen. Neben seinen Lehrveranstaltungen in Kassel lehrt er an der Philosophischen Fakult?t der Leibniz Universit?t Hannover.
Martin Harbusch besch?ftigt sich zun?chst mit der Frage, wie (fehlende) soziale Teilhabe sozialwissenschaftlich beschrieben wird, um daraufhin zu untersuchen, welche lebensweltlichen Analogien diese Konzepte haben. Daf?r greift er die weite Diskussion um Soziale Exklusion auf, um sie als Poetik der Exklusion in qualitativen Interviews zu verorten. Soziale Exklusion kommt dabei konstruktivistisch orientiert weniger als einheitliche Idee in den Blick, sondern wird im Anschluss an klassische Entw?rfe der Armutsforschung vielmehr als multiperspektivischer Aushandlungszusammenhang politischer, institutionellelsj