Thomas J?ger untersucht auf der Grundlage der historischen Kulturanthropologie und der Prozessbetrachtung von Norbert Elias, wie der Funktionsmechanismus der franz?sischen Privilegiengesellschaft arbeitet und belegt am Beispiel zahlreicher aktueller Privilegien, dass er auch im Frankreich der Gegenwart noch G?ltigkeit hat.1 Frankreich eine Privilegiengesellsehaft?.- 2 Zielsetzung und historische Kulturanthropologie als theoretischer Bezugsrahmen.- 3 Definition des Privilegienbegriffs.- 4 Die Privilegiengesellschaft als eine Figuration, die ?ber Privilegien gesteuert wird.- 5 Vorgehensweise.- I: Historische Analyse der Privilegiengesellschaft.- 1 Gesamtgesellschaftliche Machtverschiebung vom Jahr 1000 bis zur Revolution und Ablauf des Zentralisierungsprozesses.- 1.1 Funktionsmechanismus der Feudalgesellschaft und Feudalprivilegien.- 1.2 Konsensuelle Steuererhebung und St?rkung der K?nigsmacht.- 1.3 Absolutistischer Zentralisierungsproze? und Entstehung des k?niglichen Steuererhebungsprivilegs.- 2 Die Privilegien des Klerus und des Adels im 17. Und 18. Jahrhundert.- 2.1 Scholastisches Organisationsprinzip und Privilegien des katholischen Klerus.- 2.2 Der Adel und seine Privilegien.- 3 Beziehungsgeflechte und Durchsetzung von Privilegien im absolutistischen Zentralisierungsproze?.- 3.1 Provinzialversammlungen und Steuerprivilegien der pays d?tats.- 3.2 Adeliges Beziehungsgeflecht und Durchsetzung adeliger Steuerprivilegien.- 3.2.1 Die Fronde als Oppositionsbewegung des Adels gegen den K?nig.- 3.2.2 Die Beibehaltung der Steuerprivilegien des Adels zwischen 1650 und 1789.- 4 Hierarchie und H?he der Privilegien.- 4.1 Die Entstehung des Rationalismus im 17. Jahrhundert.- 4.2 Der Einflu? der raison auf die franz?sische Gesellschafts- und Privilegienordnung.- 4.3 Das Durchsetzen der rationalen Gesellschafts- und Privilegienordnung..- 4.3.1 Die Bedeutung des Salons f?r die Durchsetzung der rationalen Gesellschaftsordnung.- 4.3.2 progr?s, civilisation und Verbesserung der Gl“