Die Verallt?glichung von (neuen) Medien insbesondere bei Jugendlichen geht nicht automatisch mit Medienkompetenz einher. Die begriffliche Fassung von Medienkompetenz, ihren Bestimmungsfaktoren, ihrer sozialen und politischen W?nschbarkeit und ihrer Realisierungschancen sind Gegenstand interdisziplin?rer Forschungen und praktischer Handlungsfelder. Der Band umfasst Forschungsperspektiven aus den Erziehungs-, Natur- und Sozialwissenschaften und reflektiert die Konsequenzen f?r Wissenschaft, Schule, Sozialarbeit und Politik. Im Mittelpunkt stehen Bestimmungen und Erkl?rungen unterschiedlicher digitaler Spaltungen' (oder auch deren Verringerung) nach Geschlecht, Ethnie bzw. Migrationshintergrund, gesellschaftlichem Kontext, sozialem Status und - h?ufig in umgekehrter Relation - nach Alter. Die Beitr?ge zur Reflexivit?t, Theorieentwicklung und den sozialen Praxen von Gender und Medienkompetenz folgen der geschlechter- und bildungspolitischen Maxime der Geschlechtergerechtigkeit. Geschlechtergerechtigkeit und Medienkompetenz - Digitale Kluft - Jugendliche unterschiedlicher Lebensformen - Medienkompetenz von Jugendlichen mit Migrationshintergrund - Neue Medien im Schulalltag - Medienkompetenz - Genderkompetenz Viele Anregungen und Informationen gibt der Herausgeberband all denjenigen, die in der medienp?dagogischen Praxis mit Gender-Fragen konfrontiert werden und ?ber die Beitr?ge eine Sensibilisierung finden, die sich in einer gendergerechte Praxis ?berf?hren l?sst. Gleicherma?en werden aber auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angesprochen, die ?ber Medienkompetenz bzw. Medienbildung forschen und dabei selbstverst?ndlich auch Genderaspekte ber?cksichtigen sollten. Publizistik, 01/2008
[...] ein reichhaltiger und heterogener ?berblick ?ber die Forschungs- und Praxislandschaft in der Medienp?dagogik aus der Genderperspektive [...]. [...] der Einstieg mit der Diskussion des Begriffs 'Geschlechtergerechtigkeit' ist gelungen. tv diskurl³$