Die deutsche Gesundheitspolitik gleicht einer immer w?hrenden Baustelle. Dabei bildet die Gesundheitsreform 2007 nicht nur eine weitere Etappe in diesem Prozess, sondern mit ihr kam es auch zu Ver?nderungen der Akteurskonstellation. Denn wie kein anderes Feld der sozialen Sicherung zeichnet sich die Gesundheitspolitik durch eine vielf?ltige und komplexe Struktur konkurrierender Akteure aus, deren jeweilige Durchsetzungschancen in starkem Ma?e durch staatliche Einfl?sse gef?rdert oder gemindert werden k?nnen. Der vorliegende Band zielt darauf ab, die Strategien der einzelnen Akteure zu identifizieren, um zu veranschaulichen und zu verstehen, wie sich am Beispiel der Gesundheitsreform 2007 durch staatlich organisiertes Handeln, die Machtressourcen der Akteure ver?ndern. Bei diesen Analysen wird auch deutlich, dass f?r die Lobbyisten nach der Reform vor der Reform ist. In diesem Sinne wird auch beleuchtet, ob und wie mit der Reform auf die Herausforderungen des Gesundheitssystems reagiert wird und was dies f?r die Interessen der einzelnen Akteure bedeutet. Wissenschaftliche Perspektive von Regierung: Gesundheitsministerium, Bundesrat, Kanzleramt - Parteien: SPD, Gr?ne, CDU - Kassen: GKV - Leistungsanbietern: Deutsche Krankenhausgesellschaft, KBV, BPI - Leistungsempf?nger: Arbeitgeber, GewerkschaftenMit Beitr?gen von Nils C. Bandelow, Andreas Brandhorst, Thomas Brauner, Dorothea Bronner, Stefan Etgeton, Timm Genett, Stefan Gr?f, Andreas H?nlein, Volker Hansen, Detlev Heins, Knut Lambertin, Andreas Lehr, Arijana Neumann, Robert Paquet, Hartmut Reiners, Mathieu Schade, Wolfgang Schroeder, Rudolf Speth, Dominik Graf von Stillfried, Jutta Visarius Dass Robert Paquet einer der besten Kenner der deutschen Gesundheitspolitik ist, macht der verdienstvolle und an manchen Stellen diabloische-geniale Anhang deutlich. Neben einem Glossar und mehreren Dokumentationen sowie einer Chronik der Gesundheitsreform 2007 gibt es statt eines Personenregisters eine viereinhalb Seitenl#/