Es gibt Zeiten im Leben, in denen scheinbar alles zerbricht und es keinen Ausweg aus dem Irrsal mehr zu geben scheint. Entweder verf?llt man in tatenlos tiefe Depression oder in blindes hektisches Tun. Aber oft ist der Schritt zur?ck in die Stille der einzige Weg, der neue Kraft und Zuversicht verleihen kann. Im japanischen Buddhismus wei? man um die Verg?nglichkeit aller Dinge und um die Kraft, die aus der stillen Sammlung entspringt. Aber auch im Abendland sind Wege in die Stille nicht unbekannt. In diesem Buch wird der schon lange notwendige Dialog zwischen Denkern des Abendlandes und dem fern?stlich japanischen Denken gef?hrt. Besondere Vertreter sind Friedrich H?lderlin und Zenmeister DMgen. DMgen ist der vielleicht tiefsinnigste Denker der Menschheit, der im Abendland weitestgehend unbekannt ist. Auch der urdeutsche Dichter H?lderlin hat Gedanken, die an die Erfahrungen im Zen erinnern. Damit wird das Buch wie ein Spaziergang im Garten der ?stlichen und der westlichen Weisheit. Es werden nicht nur denkerische Antworten im Umgang mit der rei?enden Zeit und dem Irrsal dargestellt. Im dritten Teil werden einfache praktische Anleitungen aus den ?stlichen meditativen Wegen vorgestellt, die zur Einkehr in die Stille und Sammlung einladen. Damit ist das Buch ein Dialog zwischen Ost und West, zwischen Philosophie und Dichtung und den praktischen Wegen der Meditation.