Die Analyse der Beteiligung von Parteimitgliedern am innerparteilichen Willensbildungsproze? geh?rt seit jeher zum Kernbestand der Binnenanalyse politischer Parteien. Das Buch gibt einen ?berblick ?ber die Entwicklung und den gegenw?rtigen Stand der Forschung zu diesem Thema, zeigt die bestehenden Forschungsdefizite auf und liefert einen Ansatz zur ?berwindung dieser Defizite, indem ein theoretisches Modell zur Analyse individueller innerparteilicher Partizipation und ihrer Bestimmungsfaktoren entwickelt und anhandeiner Parteimitgliederbefragung empirisch ?berpr?ft wird.Die vorliegende Arbeit entstand aus dem Interesse heraus, Fragestellungen aus der allgemeinen Partizipationsforschung und der Parteienforschung zu verbinden und der hierzulande einige Zeit vernachl?ssigten Analyse der in? nerparteilichen Partizipation neue Impulse zu geben. Da? dies nicht nur in Form einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema selbst und der hierzu vorliegenden Literatur, sondern auch mittels einer eigenen empiri? schen Untersuchung geschehen konnte, ist der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und insbesondere ihrem Bezirk Pfalz zu danken, die einer schriftlichen Mitgliederbefragung zustimmten und diese tatkr?ftig unter? st?tzten. Die notwendigen finanziellen Ressourcen f?r dieses Projekt wurden dankenswerterweise von der Gesellschaft der Freunde der Universit?t Mann? heim e. V. zur Verf?gung gestellt. Dank geb?hrt zudem Max Kaase, Karlheinz Reif, Hermann Schmitt und anderen Kollegen, die in der Fr?hphase der Arbeit n?tzliche Anregungen lieferten, sowie insbesondere meiner Frau Ingeborg f?r ihre unerm?dliche Arbeit am PC. Das Manuskript wurde im Oktober 1987 abgeschlossen und in der vorliegenden Form im Februar 1988 von den Vereinigten Konventen der Fakult?t f?r Volks? wirtschaftslehre und Statistik und der Fakult?t f?r Sozialwissenschaften der Universit?t Mannheim als Habilitationsschrift im Fach Politische Wis? senschaft angenommen. Oskar Niedermayer I H H A L T Verzelƒ4