Der Erste Weltkrieg war durch die zunehmende Technisierung des Milit?rwesens gepr?gt. Aufgrund der gro?en Pr?zision und Feuerkraft, zu der sich Artillerie und Maschinengewehre entwickelt hatten, waren die Milit?rs ?berzeugt, dass dem Kampf auf gro?e Entfernungen die Zukunft geh?rte. Ein Zweikampf zwischen zwei Soldaten galt als unwahrscheinlich oder zumindest als Seltenheit. Doch das Gegenteil war der Fall: Der Bewegungskrieg der ersten Monate erstarrte alsbald zu einem Stellungskrieg. Ganze Armeen gruben sich in Sch?tzengr?ben ein, die Befestigungswerke, die den ersten weltweiten Krieg des 20. Jahrhunderts pr?gten. Die Enge der Gr?ben f?hrte zu einer der Industrialisierung des Kampfes gegenl?ufigen Entwicklung: War der Gegner in die eigenen Linien eingedrungen, so entschieden oft die besseren Nahkampfwaffen und -techniken das Duell. Dies f?hrte zu einer Wiederentdeckung des Messers, das zuvor von den Milit?rs als Waffe totgesagt worden war. Dieses Buch stellt die wichtigsten der w?hrend des Ersten Weltkriegs eingesetzten Kampfmesser vor. Das gilt sowohl f?r offiziell eingef?hrte wie auch von den Soldaten privat beschaffte Exemplare. Denn viele Armeen versorgten ihre Truppen zu sp?t oder in zu geringer Zahl mit geeigneten Blankwaffen.