Kinder- und Jugendarbeit - vor allem in Jugendh?usern, Jugendzentren und offenen Projekten - erscheint oberfl?chlich betrachtet als ein wenig professionalisiertes Handlungsfeld. Diese ethnographische Studie zeigt, dass dieser Eindruck der Wirklichkeit nicht gerecht wird. In Koproduktion mit den Kindern und Jugendlichen gestalten P?dagogInnen eine Kinder- und Jugendarbeit eigenen Typs. In der hier vorgelegten empirischen Studie zeigt sich ein Feld der non-formalen Bildung, das Kindern und Jugendlichen Lern- und Erfahrungsfelder pr?sentiert, die schulische Szenarien nicht bieten k?nnen.0.- Die P?dagogik der Kinder- und Jugendarbeit zentrale Ergebnisse und theoretischer Rahmen der Studie.- Die Herstellung von Zugeh?rigkeit.- Der Zugang zum Jugendhaus.- Die sozialp?dagogische Arena.- Dispositive und die Herstellung von Zugeh?rigkeit.- Das Handeln in der sozialp?dagogischen Arena.- Platzierungspraktiken.- Praktiken der Alltagskommunikation.- Konstitutive Regeln der Kinder- und Jugendarbeit.- Praktiken der Gestaltung von ?berg?ngen.- Hausverbote als Praktiken eines Grenzregimes.- Die Arbeitsbeziehungen der Kinder- und Jugendarbeit.- Working consensus und Arbeitsbeziehung.- Stufen der Etablierung von Arbeitsbeziehungen.- Rahmenbedingungen der Konstitution von Arbeitsbeziehungen.- Typen von Arbeitsbeziehungen.- Langfristige Arbeitsbeziehungen und die Bearbeitung von Krisen.- Herausforderungen der Etablierung von Arbeitsbeziehungen. Das Buch ist all jenen Berufsjugendlichen nahe zu legen, die die Welt der Praxis und die der Theorie nicht f?r vereinbar, sondern f?r wechselseitig fruchtbar halten. Andererseits sei die Lekt?re denjenigen empfohlen, die einen Verdacht der Trivialit?t gegen?ber dem Alltagshandeln in der Offenen Arbeit hegen und bereit sind, sich von der theoretischen Theorie der p?dagogischen Prozesse ?berzeugen zu lassen. corax - Magazin f?r Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen, 6-2009
Die Wirklichkeit praktischer Kinder- und JugendarbeitPlĂ<