Die Theorie der Eigentumsrechte kann als eine Synthese verschiedener Forschungsrichtungen innerhalb der modernen Wirtschaftstheorie angesehen werden. In ihr vereinigen sich eine Vielfalt von Konzepten, analytischen Verfahren und Anwendungsm?glichkeiten. Entsprechend dem hier verwendeten Ansatz wird Eigentum als ein B?ndel umfassender Rechte an (quasi-handelbaren) G?tern verstanden. Das durch die Rechte gebildete Eigentumssystem (Eigentumsordnung) wird explizit in die ?konomische Analyse einbezogen. Neben einer entwicklungsgeschichtlichen W?rdigung des Eigentums und seiner Bedeutung im Verlaufe der zivilisatorischen Gesellschaftsentwicklung wird anhand einer ?bersicht ?ber vorliegende empirische Untersuchungen der Frage nachgegangen, welche allokativen Effizienzwirkungen von unterschiedlichen Ausgestaltungsmechanismen von Eigentums- und Verf?gungsrechten, d.h. von einem unterschiedlichen Grad der Verd?nnung von Eigentumsrechten, tats?chlich ausgehen. Anhand von empirischen Untersuchungen des Autors werden Wirkungen unterschiedlicher Eigentumsrechtsstrukturen auf das Unternehmensverhalten f?r den Bereich der Industrie der Bundesrepublik analysiert. Bei der Interpretation der Ergebnisse stehen sich zwei Positionen gegen?ber: der auf dem methodologischen Individualismus aufbauende verhaltenstheoretische Ansatz zur Erkl?rung institutioneller Ver?nderungen (Neuer Institutionalismus) und der evolutionstheoretische Ansatz zur Erkl?rung gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen und Ver?nderungen (Institutioneller Wandel) aus eigentumstheoretischer Sicht.Die Theorie der Eigentumsrechte kann als eine Synthese verschiedener Forschungsrichtungen innerhalb der modernen Wirtschaftstheorie angesehen werden. In ihr vereinigen sich eine Vielfalt von Konzepten, analytischen Verfahren und Anwendungsm?glichkeiten. Entsprechend dem hier verwendeten Ansatz wird Eigentum als ein B?ndel umfassender Rechte an (quasi-handelbaren) G?tern verstanden. Das durchl#º