Strafrecht und staatliches Strafen verfehlen weithin ihr Ziel, Normkonformit?t herzustellen. Dieser Befund vor allem regt die Autoren dieses Bandes zu ihren ?berlegungen an. Fragen, denen sie nachgehen, lauten: Welche latenten Funktionen haben Strafrecht und staatliches Strafen? Inwieweit ist das Strafrecht entbehrlich? Gibt es eine akzeptable Alternative? Wird auf Sanktionen verzichtet? Das andere Thema dieses Buches ist die Gerechtigkeit der Strafe.Die Er?rterung dieses Themas wirkt der Tendenz entgegen, den Erfolg des Strafrechts nur an der Devianzrate seiner Adressaten zu messen.Vorbemerkung.- Einf?hrung.- Trostlose Praxis.- Vom Elend des Strafvollzugs oder: Welchen Sinn macht Strafe?.- H?ufigkeit und Konformit?tseffekte staatlichen Strafens.- Sanktionsverzicht? Zur Entwicklung strafrechtlicher Reaktionen seit den 50er Jahren.- Strafe und Verhalten oder: Wieviel Strafrecht ist n?tig?.- Funktionen und Nonfunktionen.- Die soziale Aufgabe des Strafrechts.- Normkl?rung ohne Strafe. ?ber die gesellschaftlichen Bedingungen der Verzichtbarkeit von Kriminalit?t und Strafe f?r das Darstellen herrschender Moral.- Konfliktregelung ohne Strafe. Weshalb Strafe in Alltagskonflikten keine Funktion hat und warum Gesellschaft nicht zusammenbricht, wenn staatliches Strafen verschwindet.- Strafe mu? nicht sein. Zu einer Inanspruchnahme des Strafrechts, die an Bestrafung nicht interessiert ist.- Die Entwicklung des politischen Strafrechts als Ergebnis von Verrechtlichungsprozessen.- Reformkritik.- Nichtintendierte, nicht so intendierte, nicht so unintendierte Folgen von Diversion. Diversion als Botschaft, da? Strafe sein mu?.- Strafe als Kommunikation, Kommunikation als Strafe oder: Vom Unsinn einer sinnhafen Begr?ndung des Strafrechts. Eine kleine Polemik.- Gerechte Strafe.- Kriminologie, Jugendstrafe und Gerechtigkeit.- Erziehen Helfen Strafen. Zur Kl?rung des Erziehungsbegriffs im Jugendstrafrecht aus p?dagogischer Sicht.- Autoren.Dr. Helge Peters ist Professor f?r Sozls$