Die Polizei repr?sentiert wie kaum eine andere Institution das staatliche Gewaltmonopol. Doch was ist damit konkret gemeint? Die historische Erkundung zeigt, dass auch in der neuesten Zeit Polizei, Gewaltmonopol und Staat sehr unterschiedlich verstanden werden. Entscheidend f?r das Profil staatlicher Autorit?t und Durchsetzungsmacht sind dabei weniger abstrakte Strukturen und gesichtslose Apparate, als die sozialen Praktiken der Akteure: der Polizei, anderer Institutionen, aber auch des Publikums. Umstritten bleiben zumal die Formen der Androhung und des Einsatzes polizeilicher Gewalt. Die Beitr?ge des Bandes widmen sich in exemplarischen Fallstudien unterschiedlichen Praktiken wie Deutungen des Polizierens im 19. und 20. Jahrhundert.Staatliches Gewaltmonopol... und sein Ende? - Die Polizei als Akteur... und als Opfer von Gewalt: M?nner und Frauen in Uniform - Gewaltt?tige Polizei... gewaltt?tige Gesellschaft?
Mit Beitr?gen von Alf L?dtke, Michael Sturm, Helmut Gebhardt, Ralf Pr?ve, Belinda Davis, Michael Dutton, Gerhard F?rmetz, Anne Mangold, Karin Hartewig, Thomas Ohlemacher, Thomas Lindenberger, Daniel Schmidt, Melanie Becker, Gerhard S?lter, Klaus Weinhauer, Michael Sturm
Pressestimmen:
Der Band ist erhellend. Jahrbuch Extremismus und Demokratie, 2012
Aufschlussreich ist [...] die zunehmend in der polizeiwissenschaftlichen Forschung zu vernehmende (selbst-)kritische Sichtweise [...]. Portal f?r Politikwissenschaft (www.pw-portal.de), 29.09.2011
[...] interessante Einblicke in Fragestellungen [...] von sozial- und kulturgeschichtlichen Zug?ngen zur Polizei und Polizeigewalt [...]. Krim J - Kriminologisches Journal, 2-2012
Polizei und Polizeigewalt im historischen WandelAlf L?dtke, Dr. phil. habil.; Honorarprofessor Universit?t Erfurt; Distinguished Visiting Professor, Hanyang University, Seoul/Korea.
Herbert Reinke, Dr. phill3,