Streitgespr?che verlaufen weder chaotisch noch v?llig unkooperativ, sondern unterscheiden sich von konsensuellen Gespr?chen durch systematische ?nderungen der Sprecherwechselorganisation, charakteristische sprachliche Reaktionsweisen auf Kontrahenten?u?erungen und das Auftreten typischer Verweis- und Zusammenhangsmarkierungen zwischen einzelnen Gespr?chsbeitr?gen. Anhand einer detaillierten diskursanalytischen Untersuchung von Gespr?chstranskripten von Gruppengespr?chen im Zeitausma? von mehr als 25 Stunden wird in dieser Studie die Struktur verbaler Konfliktaustragungsepisoden untersucht, sowie eine umfassende linguistische Darstellung der in Streitgespr?chen verwendeten Sprechhandlungen gegeben. Au?erdem wird der Einflu? verschiedener Gespr?chskontexte auf Struktur und Verlauf von Konfliktgespr?chen ber?cksichtigt. Den theoretischen Rahmen bildet eine Modifikation und Differenzierung des Griceschen Kooperativit?tsprinzips und eine vorwiegend auf gespr?chsstrukturellen Charakteristika von Konfliktkommunikation basierende diskursanalytische Definition von Streitgespr?chen.1. Einleitung.- 2. Literatur?berblick.- 3. Material?bersicht.- 4. Methodik und Begriffsbestimmung.- 5. Theoretischer Teil.- 6. Empirischer Teil.- 7. Diskussion der Ergebnisse.- Literatur.- Personenregister.Dr. Helmut Gruber ist Universit?tsassistent am Institut f?r Sprachwissenschaft der Universit?t Wien.Springer Book Archives