Die Heimlichkeit ist kleinster gemeinsamer Nenner und zugleich dogmatischer Problempunkt der verdeckten strafprozessualen Ermittlungsma?nahmen. Entspricht Heimlichkeit dem Zwang zu selbstbelastenden Aussagen? Warum k?nnen rein beobachtende Ma?nahmen ?berhaupt die grundrechtlich gesch?tzten Freiheiten des Einzelnen verk?rzen? Sind die Vorschriften der StPO Rechtfertigungen f?r solche Eingriffe oder hierf?r zu unbestimmt und unverh?ltnism??ig? In welchen F?llen scheitert eine Rechtfertigung an der Missachtung der Menschenw?rde? Antworten auf diese Fragen sind nicht nur f?r eine fundamentale Kritik der verdeckten Ma?nahmen und ihrer Regelungen notwendig. Sie sind auch unverzichtbar, um die Vorschriften der verdeckten Ma?nahmen in der StPO verstehen und sinnvoll auslegen zu k?nnen. Mit einem eigenst?ndigen Ansatz zur Beantwortung der Grundlagenfragen werden anwendungsbezogene L?sungsvorschl?ge erarbeitet, die auch aktuelle Spezialprobleme wie die Online-Durchsuchung und die Quellen-TK? betreffen.
Erster Teil: Einleitung: Problemstellung.- Kl?rung des Untersuchungsgegenstands und der Grundbegriffe.- Zweiter Teil: Kurzer ?berblick ?ber die Entstehungsgeschichte der gesetzlichen Regelungen verdeckter Ermittlungsma?nahmen: Entwicklung bis zur Reichsgr?ndung 1871.- Entwicklung von 1871 bis in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg.- Nachkriegszeit in der Bundesrepublik Deutschland.- Dritter Teil: Verfassungsrechtliche Vorgaben: Verh?ltnis zwischen Verfassungsrecht und Strafprozessrecht.- Kl?rung des Eingriffsbegriffs.- Freiheitsgrundrechte und Menschenw?rdeschutz.- Vorbehalt des Gesetzes.- Bedingter Anspruch auf Offenheit strafprozessualer ?berwachung.- Vierter Teil: Die allgemeinen Voraussetzungen der strafprozessualen verdeckten Ermittlungsma?nahmen: ?bersichten.- Bestimmte Tatsachen, die den Verdacht einer Straftat begr?nden.- Anlasstaten.- Subsidiarit?tsklauseln.- Kernbereichsschutz.- Anl#0