Michael Lorth entwickelt einen Modellansatz zur Bestimmung der optimalen T?tigkeits- bzw. Risikoallokation in einem Zulieferer-Abnehmer-System, der die Portefeuilletheorie auf realg?terwirtschaftliche Leistungserstellungspro-zesse ?bertr?gt.Bestimmung der optimalen T?tigkeits- bzw. Risikoallokation in Zulieferer-Abnehmer-Systemen - Vereinfachungen des Optimierungsproblems - Opti-male Entscheidung zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug - Optimale Entscheidung ?ber zentrale versus dezentrale LagerhaltungDr. Michael Lorth ist wissenschaftlicher Assistent von Prof. Dr. G?nter Fandel am Lehrstuhl f?r Betriebswirtschaft, insbesondere Produktions- und Investiti-onstheorie, der Fernuniversit?t Hagen.Die Entscheidung zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug und die Ent-scheidung zwischen zentraler und dezentraler Lagerhaltung werden weder in der Theorie noch in der Praxis in einem gemeinsamen Rahmen diskutiert, obwohl jeweils der Aspekt der optimalen Zuordnung von T?tigkeiten und Ri-siken der Leistungserstellung in Zulieferer-Abnehmer-Systemen im Vorder-grund steht.
Michael Lorth untersucht, welchen Unternehmen eines Zulieferer-Abnehmer-Systems in einer Situation der Unsicherheit welche T?tigkeiten und Risiken zugeordnet werden sollen. Er entwickelt einen Modellansatz zur Bestimmung der optimalen T?tigkeits- bzw. Risikoallokation in einem Zulieferer-Abnehmer-System, der die Portefeuilletheorie auf realg?terwirtschaftliche Leistungserstellungsprozesse ?bertr?gt. Die Anwendung dieses Ansatzes auf Entscheidungen ?ber Eigenfertigung oder Fremdbezug bzw. ?ber zentrale oder dezentrale Lagerhaltung f?hrt zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich der h?ufig untersch?tzten Bedeutung der Risikoverteilung in Zulieferer-Abnehmer-Systemen. Die Entscheidung zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug und die Ent-scheidung zwischen zentraler und dezentraler Lagerhaltung werden weder in der Theorie noch in der Praxis in einem gemeinsamen Rahmen diskutiert, obwohl jeweils der lƒ)