Die vorliegende Untersuchung befa?t sich mit den Beziehungen und Wechsel? wirkungen zwischen dem Steuersystem und der Rationalisierung ; es er? scheint angezeigt, zu Beginn diesen Begriff n?her zu umschreiben und den Sinn festzulegen, den er in dieser Arbeit haben soll. Rationalisierung bedeutet in einem ganz allgemeinen Sinne, einen bestimm? ten Vorgang unter Kontrolle der Ratio, d. h. nach den Regeln der Vernunft ablaufen zu lassen; das Rationalprinzip fordert ein bestimmtes Ergebnis mit m?glichst geringen oder ein m?glichst gro?es Ergebnis mit den gegebe? nen Mitteln zu erreichen. Von diesem Rationalprinzip ausgehend, ist der Begriff der Rationalisierung zunehmend auf wirtschaftliche Problemstellun? gen angewandt worden 1); Rationalisierung wird sogar heute oft als betriebs? wirtschaftlicher Begriff angesehen. Im modernen Betrieb bedeutet Ratio? nalisierung soviel wie Bestgestaltung der Produktion oder des Vertriebs in der Weise, da? ein gleiches Ergebnis mit einem kostenm??ig geringeren Produktionsmitteleinsatz oder ein gr??eres Ergebnis mit dem gegebenen Ein? satz erzielt wird; im betriebswirtschaftlichen Sinne ist Rationalisierung also die Umstellung des betrieblichen Ablaufs mit dem Ziel, technisch-?ko? nomisch die Leistung der eingesetzten Produktionsfaktoren zu heben oder in ihrer Wechselwirkung zu verbessern. Mit dieser engen Fassung des Begriffes k?nnen wir uns nun allerdings im folgenden nicht begn?gen. Es gibt n?mlich ohne Zweifel neben der betrieb? lichen auch eine Produktivit?t der Volkswirtschaft im ganzen, deren Ergebnis in der Gr??e des sogenannten Nationalprodukts abzulesen ist. und innerhalb dessen insbesondere auch eine Leistung oder Produktivit?t der Staatswirtschaft.Die vorliegende Untersuchung befa?t sich mit den Beziehungen und Wechsel? wirkungen zwischen dem Steuersystem und der Rationalisierung ; es er? scheint angezeigt, zu Beginn diesen Begriff n?her zu umschreiben und den Sinn festzulegen, den er in dieser Arbeit habenló0