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Tiere, Moral und Gesellschaft Elemente und Ebenen humanimalischer Sozialitt [Paperback]

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  • Category: Books (Social Science)
  • Author:  Wiedenmann, Rainer
  • Author:  Wiedenmann, Rainer
  • ISBN-10:  3810025275
  • ISBN-10:  3810025275
  • ISBN-13:  9783810025272
  • ISBN-13:  9783810025272
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Feb-2009
  • Pub Date:  01-Feb-2009
  • SKU:  3810025275-11-SPRI
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  • Item ID: 100998062
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Die Studie entwickelt Grundlinien eines systemtheoretischen Ansatzes, der es erlaubt, die Konstitutionsbedingungen, Typen und Verlaufsformen von Mensch-Tier-Verh?ltnissen in ihren mikro-, meso- und makrosozialen Bez?gen zu erfassen. Historisch vergleichende Fallstudien zu den Tiermoralen zweier fr?hneuzeitlicher Milieus (h?fische Gesellschaft, protestantisches B?rgertum) veranschaulichen die Anwendungsm?glichkeiten und wandlungstheoretischen Implikationenen des Mehrebenenansatzes.
Das Thema der vorliegenden Arbeit sind die Sozialverh?ltnisse, die durch M- schen und Tiere gestiftet werden. Wir werden daf?r h?ufig den soziologisch noch unbelasteten Begriff der humanimalischen Sozialit?t verwenden. Zum einen deswegen, weil dieser Begriff f?r das Spektrum der Ph?nomene, um die es geht, offener ist als z. B. die soziologisch kanonisierte Kategorie der sozialen Bez- hung. Der Beziehungsbegriff ist manchmal keine gl?ckliche Wortwahl, weil sie den soziologisch instruierten Leser leicht auf eine falsche F?hrte f?hrt. Vor allem aber will das Konzept einer humanimalischen Sozialit?t einer im Ganzen doch verh?ngnisvollen humansoziologischen Engf?hrung entgegenwirken. In hum- soziologischer Perspektive werden Tiere leicht als Teil einer der Gesellschaft entgegengesetzten Natur angesehen, sie kommen allenfalls als  letztlich p- sive  Gegenst?nde gesellschaftlicher Produktions- und kultureller K- struktionsprozesse in den Blick. Eine Zugeh?rigkeit der Tiere zur Gesellschaft bleibt dabei meist rein ?u?erlich, eine Zugeh?rigkeit im schwachen Sinn des Wortes. Tiere werden den gesellschaftlichen Kommunikationsprozessen zu-, aber nicht eingeordnet. Tiere sind hier quasi nicht gesellschaftsf?hig. Davon ist eine alternative, theoretisch wie methodisch aber schwer einzu- sende Sicht von Gesellschaft zu unterscheiden. Hier wird davon ausgegangen, dass Tiere an konstitutiven Aspekten der betreffenden Gesellschaftsf?higkeit so hinreichend partizipieren, dass soziale InlS+
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