Der Gedichtband Der Funke ist benannt nach einem Gedicht, das mein Vater mit 30 Jahren schrieb. Er dichtete sein ganzes Leben d.h. zwischen dem 25. und 75. Lebensjahr. Sicher gibt es verschiedene Schaffens- perioden, abgesehen davon, dass er immer kleine Heftchen bei sich hatte, in die er seine Gedanken schrieb. Das Buch enth?lt eine Auswahl aus seinen ?ber 600 Gedichten und 70 Gedichtzyklen. Es ist gegliedert nach verschiedenen Lebensperioden und Themengruppen. In der Jugend schrieb er mehr lyrische und rhythmische Gedichte, sp?ter Gedichte ?ber Themen die ihn besonders bewegten zum Beispiel Zeitgedichte . In den letzten Jahren wurden die Gedichte immer mehr philosophisch. Einen breiten Raum nahmen auch seine Zyklischen Gedichte ein, ?ber die er auch eine kleine Abhandlung schrieb (siehe Anhang). Bei der Auswahl der Gedichte st?tzte ich mich auch auf mehrere Tonb?nder, auf die er seine liebsten Gedichte sprach. Neben seinen Gedichten schrieb er auch zwei Romane, neun Schauspiele mehrere Novellen und Abhandlungen ?ber Themen, die ihn bewegten. Er ?bersetzte auch viele seiner Gedichte in die englische, franz?sische und italienische Sprache. Auch ?bertrug er 52 Shakespeare Sonette aus dem Englischen ins Deutsche. Es ist f?r mich immer erstaunlich, woher er die Zeit und Muse nahm, um neben seiner T?tigkeit als Universit?ts- professor und Ordinarius, zu dichten. Als eine Art Verm?chtnis habe ich mich in mehrj?hriger T?tigkeit bem?ht, sein literarisches Werk zu sichten, in den Computer zu schreiben und zu sichern. Auch ist sein literarischer Nachlass an das Literatur- Institut in Graz gegangen. Es w?rde mich freuen, wenn es einen gr??eren Leserkreis interessieren k?nnte. Dr. Martin Trauner